Spectra V3i Vorstellung

Der Fachhandel für Metalldetektoren wie Fisher, Minelab, Tesoro, Whites, XP, Nokta & Makro... & Zubehör im Zentrum von Oberösterreich nahe Linz!
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  • Ich möchte den Spectra V3i Metalldetektor vorstellen:


    Nicht nur der Preis dürfte viele hier vom Kauf abschrecken, es ist auch die kompliziert erscheinende Handhabung.


    Tatsächlich ist die übersetzte Bedienungsanleitung eher als Hilfestellung und unvollständig anzusehen als eine praxisgerechte Erklärung zu den vielen Einstellmöglichkeiten.


    Der Spectra V3i ist ein echter Verwandlungskünstler und beinhaltet verschiedene Metallsonden in einem Gerät.


    Da schon die einfache übersetzte Bedienungsanleitung über 50 Seiten im A4 Format umfasst, möchte ich die Beschreibung in 3 Abschnitten unterteilen:



    1. Was darf man erwarten


    2. Mit welchen Einstellungen was und wie stark beeinflusst wird


    3. Die versteckten Möglichkeiten

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • 1. Was darf man erwarten


    Auspacken und zusammenbauen ist schnell erledigt. Das man ein High End Gerät in der Hand hält, kommt nicht wirklich rüber. Aber das ist kein Nachteil, den man will ja nicht ständig im Hinterkopf haben, ja nirgends anzustoßen oder es nicht zu beschmutzen.


    So nun packt einem die Neugierde und man lässt die Bedienungsanleitung vorläufig unbeachtet. Der Knopf zum Einschalten ist schnell entdeckt und der Startbildschirm erscheint. Toll, man kommt ins Menü und was nun? Verdammt, wo ist die Bedienungsanleitung grrrrr. Aha, wo der Zeigefinger ist, befindet sich ein Kippschalter mit drei Stellungen: Die Mittelstellung ist die Suchfunktion, zieht man den Schalter zurück und hält ihn fest, dann hat man die Punktortung bzw. wenn man nur zurücktippt gelangt man aus dem Menü direkt in den Suchmodus. Wird der Schalter nach vorne geschaltet, dann ist man im Analysemodus.


    Kompliziert? Nein, man kann schon mit einem voreingestellten Programm suchen und Ruckzuck ist der erste Kronkorken ans Tageslicht befördert.


    Ist diese Sonde für Anfänger geeignet? Ich sage besser als für einen Umsteiger! Man lernt von Grundauf Schritt für Schritt das Gerät kennen und wenn man die Möglichkeiten der Sonde ausschöpfen kann, werden selbst Profis beeindruckt sein.


    Macht das Gerät einen Sinn, wenn man vorwiegend auf "einfachen" Böden sondelt? Wahrscheinlich kaum, denn dafür gibt es viel preiswertere Sonden mit denen man dort sogar bessere Suchergebnisse erzielen kann.


    Das besondere an diesem Metallsuchgerät ist, dass nur wenige andere Sonden bei schwierigen Bedingungen mithalten können, weil einfach die Anpassungsmöglichkeiten fehlen würden.


    Ob man hohe Suchtiefe oder Kleinteileempfindlichkeit benötigt, ist kein Problem. Beides gleichzeitig liegt in einem Widerspruch.


    Ob man eher schnell pendelt oder zu den langsameren gehört, auch das lässt sich über Bodenfilter und SAT einstellen.


    Will man eine einfache Anzeige oder vollgestopft mit Informationen? Auch dass ist möglich.


    Die Wahlmöglichkeiten Spectragragh, Polardiagramm, Größenanalyse, Zeitverlaufanzeige, Frequenzpegelanzeige zeigt Vielfältigkeit.


    Ob ein Ton, mehrere Töne oder selbstdefinierte VDI Töne, bzw. VDO Ton im Allmetallmodus, jeder Sondler hat seine Vorlieben und kann Auswählen.


    Allmetallton, Diskriminationston, Mischmodus oder Stereo gemischt, kann dem jeweiligen Programm zugeordnet werden.


    Natürlich können die Originalprogramme verändert und nach Bedarf wieder hergestellt werden. Aber vor allem eigene Programme machen Sinn.


    Ob mit Funkkopfhörer, kabelgebundene Kopfhörer, Lautsprecher, das Gerät ist für jede Situation vorbereitet.


    Wer sich die Leitwerte nicht aufschreiben oder merken möchte, muss nicht auf Erfahrungsrückschlüsse verzichten. Denn man kann sich über die Symbolanzeige zusätzlich zu den Leitwerten, Symbole bzw. Texte einblenden lassen. Natürlich ist eine Tiefenanzeige auch möglich, aber wie bei den Leitwerten muss man es als relativ betrachten.


    Die drei Suchfrequenzen 2,5kHz / 7,5kHz / 22,5kHz können gleichzeitig angewendet werden. Dann besteht die Wahl, ob die Software bei einem Fundobjekt auf die stärkste Antwortfrequenz ansprechen soll, oder die zwei stärksten Frequenzantworten korrelieren soll. Das macht die Fundobjektanalyse echt interessant, weil man auch bei der Multigraphanzeige die unterschiedlichen Antwortsignale der jeweiligen Frequenzen sehen kann. Eine Münze liefert bei allen Frequenzen ein "sauberes schmales" Signal während bei einem großen Stück Eisen ein "breites zerklüftetes" Bundmetallspektrum zur Anzeige kommt und sich dadurch verratet kein Bundmetall zu sein. Ein Eisennagel wird natürlich korrekt als Eisen erkannt. Keine Angst, die Analyse ob grabwürdig oder nicht nimmt in der Regel sehr wenig Zeit in Anspruch.


    Beim Spectra V3i handelt es sich um ein Multitalent mit einer ausgewogenen Suchleistung. Die Grenzwerte der Einstellungen sind gut gewählt und liegen nicht in unbrauchbaren Bereichen. Was würde es bringen wenn man die höchste oder niedrigste Empfindlichkeitseinstellung niemals verwenden könnte? Oder bei 75% Lautstärke eine akustische Verzerrung käme? Whites hat Qualität bewiesen, dort wo es darauf ankommt - bei Hardware und Software.


    Ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich auch das höhere Gewicht gegenüber anderen Sonden. Für mich spielt das eine untergeordnete Rolle, denn bis mir der Arm abfallen würde, wäre ich schon längst frustriert nichts gefunden zu haben. Wenn man interessante Sachen findet, könnte die Sonde 10kg wiegen und das wäre in diesem Augenblick völlig egal.


    Über die Suchtiefe könnte man unendlich lange diskutieren. Ich sage mal so: Mit der ausgelieferten DD-Suchspule fand ich Münzen in ca. 15cm Tiefe und man sah schon ein breites Grinsen in meinem Gesicht befor ich noch den Spaten ansetzte. In ca. 30cm Tiefe fand ich auch schon eine Münze, aber das war ein schwaches Signal und ich hätte es ignorieren können. Grob gesagt: ein Fundobjekt in Spatentiefe kann relativ gut analysiert werden.


    Die Kleinteileempfindlichkeit reicht vollkommen aus. Ein Goldkettchen oder ein zarter Ring oder kleine Knöpfe gehört ebenfalls zur Beute des Spectra V3i.



    Ich denke, den nächsten Abschnitt kann ich erst nach mehreren Monaten verfassen. Dies ist mein erster Eindruck.


    Sollte ein Spectra V3i Besitzer seine Erfahrungswerte in diesem Thread preisgeben, würde es mich sehr freuen.

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • Hallo!
    Zuerst auch von mir einmal ein Danke für deinen ausführlichen Bericht! Hatte auch einen Whites V3i und ich war leider nicht ganz so zufrieden mit dem Gerät. Da ich ja ein ziemlicher Whites Fan bin, hatte ich mir eigentlich von der Tiefenleistung mehr erwartet. Mein Focus liegt nunmal im Tiefenbereich, und da hat er wie gesagt mich nicht 100% überzeugt. Ich halte den Whites Mxt pro noch immer für das beste Gerät, das Whites in den letzten Jahren herausgebracht hat. (Meine Meinung!) Spiel auch gerne mit Einstellungen herum und teste auch so ziemlich jedes Gerät, das neu auf dem Markt kommt, aber was helfen dir alle Einstellungen, wenn es sich auf die Suchleistung nur minimal bis gar nicht auswirkt. Heute bin ich schon wieder so weit, das mir zwei drei Drehregler und eine Leitwertanzeige reichen! In der Oberen Preisklasse nehmen sich die Geräte im Hinblick auf die Suchleistung nur sehr,sehr wenig! Aber lass dir jetzt nicht den Spass mit dem neuen Gerät von mir verderben! Das ist jammern auf sehr hohen Niveau. Und der Whites ist und bleibt ein Top Detektor!:rainer::sfn:


    LG Indy!

  • @Indiana Jones
    Es ist schade, dass du mit dem Whites Spectra V3i nicht zufrieden warst. Es gibt ein eigenes Forum nur für diesen Metalldetektor und dort wird eine andere Gegenüberstellung zum MXT berichtet. :)


    @Vraptor @DerSucher
    Danke :)

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • Ich würde mal sagen in einem Golfforum ist auch der Golf das beste Auto...
    Weil ja meistens nur Freaks in solchen Foren unterwegs sind , und es wird keiner zugeben wollen dass etwas Anderes besser ist.
    Umgekehrt natürlich auch. lg

  • Um die richtige Wahl der Einstellungen treffen zu können, ist es von Vorteil sich mit den Grundfunktionen seines Metalldetektors vertraut zu machen. Leider können wir Strom und Magnetismus mit unseren Sinnen nicht wahrnehmen, was das Verständnis um einiges erschwert. Auch für jene, die elektronische Grundlagen erlernt haben, ist dieses komplexe Gebiet am Besten durch Erfahrung zu durchschauen. Wer immer sich das durchlesen mag, ist am Ende noch mehr verwirrt oder läuft neu motiviert mit seinem Gerät über ein Suchgebiet und findet das eine oder andere AHA-Erlebnis.



    VLF (Very Low Frequency)



    Sender


    Im Inneren der Metalldetektor Suchspule ist eine Sendespule. Elektronischer Strom wird durch die Spule getrieben um ein elektromagnetisches Feld zu erzeugen. Die Richtung des Stromflusses ändert sich mehrere tausend Mal pro Sekunde. Die Sendefrequenz "Betriebsfrequenz" bezieht sich auf diese Anzahl.


    Durch den Strom in gegebener Richtung wird ein Magnetfeld erzeugt, dessen Polarität (wie der Nord- und Südpol eines Magneten) sich wie die Frequenz ändert und um die Spule abgestrahlt wird, so das ein Teil des Feldes in den Boden weist.


    In allen metallischen (oder anderen elektrisch leitenden) Objekten, die in der Nähe sind, wird ein Stromfluss durch den Einfluss des sich ändernden Magnetfeldes im Inneren induziert, wie bei einem elektrischen Generator ein Strom durch die Bewegung von Draht Spulen in einem festen Magnetfeld entsteht.


    Dieser Stromfluss in einem Metallobjekt erzeugt wiederum ein eigenes magnetisches Feld mit einer Polarität, das entgegengesetzt zu dem Sendefeld ist.



    Empfänger


    Eine zweite Drahtspule ist innerhalb der Suchspule (durch eine Vielzahl von Verfahren) so angeordnet, dass fast der gesamte Strom, der gewöhnlich in ihr fließen würde aufgrund des Einflusses des gesendeten Feldes aufgehoben wird (Empfangsspule ausbalanziert). Daher wird das Magnetfeld, das durch die fließenden Ströme von den in der Nähe befindlichen Metallobjekten in der Empfangsspule induziert und von der Detektorelektronik verarbeitet ohne von den Strömen aus dem viel stärkeren Sendefeld resultierenden Feldern überschwemmt zu werden.


    Das resultierende empfangene Signal erscheint in der Regel im Vergleich zu dem gesendeten Signal zeitverzögert. Diese Verzögerung ist aufgrund der Tendenz von Leitern, den Stromfluss durch Widerstand und durchInduktivität zu behindern. Wir nennen diese scheinbare Verzögerung "Phasenverschiebung". Die größte Phasenverschiebung tritt in Metallgegenständen auf, wo vor allem induktive Eigenschaften dominieren wie große, dicke Objekte mit hervorragenden Leitwerten wie Gold, Silber und Kupfer. Kleinere Phasenverschiebungen sind typisch für Objekte, die in erster Linie höheren Widerstand haben, wie kleinere, dünnere oder von wenigen leitfähigen Materialien zusammengesetzte Objekte.


    Einige Materialien, die schlecht oder gar nicht leiten, können aber auch dazu führen, ein starkes Signal an den Empfänger zu liefern. Wir nennen diese Materialien "ferromagnetisch". Ferromagnetische Substanzen neigen magnetisiert zu werden, wie auf dem Gebiet wenn eine Büroklammer mittels eines Stabmagneten genommen wird und vorübergehend magnetisiert ist. Das empfangene Signal zeigt wenig oder gar keine Phasenverschiebung. Die Amplitude des Oszillatorschwingkreises der Sendespule wird jedoch beeinflußt.



    Die meisten Böden und Sand enthalten kleine Körner von eisenhaltigen Mineralien, die sie weitgehend ferromagnetisch dem Detektor erscheinen lassen. Gusseisen (alte Nägel) und Stahlobjekte (Kronkorken) zeigen sowohl elektrische als auch ferromagnetische Eigenschaften.


    Es sollte darauf hingewiesen werden, dass diese Beschreibung sich auf einen "Induction Balance" Detektor, manchmal als "VLF" Very Low Frequency (unter 30 kHz) bezeichnet, bezieht. Dies ist die beliebteste Technologie in der heutigen Zeit, und beinhaltet die "LF" Low Frequency (30 bis 300 kHz) Instrumente für die Erkundung von Metallgegenständen im Boden.



    Unterscheidung


    Das von einem Metallobjekt abgegebene Signal weist seine eigenene charakteristische Phasenverschiebung auf und ermöglicht verschiedene Arten von Gegenständen zu klassifizieren und zu unterscheiden. Beispielsweise verursacht eine silberne Münze eine viel größere Phasenverschiebung als eine Aluminium Zuglasche hat. Der Metalldetektor kann so eingestellt werden, dass derTon und/oder das Display die Ziehlasche ausblendet. Dieser Prozess der Unterscheidung zwischen Metall-Zielen wird als "Diskriminierung" bezeichnet. Die einfachste Form der Diskriminierung erlaubt einem Detektor, der mit einem Audio-Ausgang reagiert und dessen Phasenverschiebung über einem Ziel einen gewisser Betrag überschreitet (in der Regel einstellbar), den Audio-Ausgang stumm zu schalten. Leider wird mit dieser Art von Diskrimination das Gerät nicht mehr auf einige Münzen und vielen Schmuck reagieren, wenn die Diskriminierung so hoch eingestellt ist, um Aluminium z.B. Zuglaschen und Schraubenkappen ablehnen zu lassen.


    Eine nützliche Regelung ist die so genannte "Notch Discrimination". Mit dieser Art von System, kann der Detektor auf Ziele in einem bestimmten Bereich (wie der Nickel / Ring-Bereich) akzeptieren, während immer noch die Ablehnung oberhalb dieses Bereichs (Pull-Tabs, Schraubverschlüsse) sowie auch darunter (Eisen, Folie) aktiv ist. Die anspruchsvolleren Detektoren ermöglichen für jeden von mehreren Bereichen, ein Annehmen oder Ablehnen. Whites Spectra V3i liefert beispielsweise 191 individuell programmierbare Bereiche.


    Ein Detektor kann eine numerische Anzeige, Pegelanzeige oder eine andere Anzeigevorrichtung haben, welche geeignet für die Identität des Ziels ist. Wir bezeichnen diese Funktion als Sichtanzeige. Diskriminierungs- oder VDI-Detektoren mit dieser Fähigkeit haben den Vorteil, dass der Bediener fundierte Entscheidungen treffen kann, welche Ziele gewählt werden um zu graben, als sich allein auf den Audio-Entscheider zu verlassen. Die meisten, wenn nicht alle, VDI-Detektoren sind ebenfalls mit Audio-Diskriminatoren ausgestattet.


    Metalldetektoren unterscheiden Metallobjekte voneinander basierend auf dem Verhältnis der Induktivität und ihrer Resistivität (Phasenverschiebung und Amplitude). Dieses Verhältnis führt zu einer vorhersagbaren Verzögerung in dem Empfangssignal bei einer bestimmten Frequenz. Ein elektronischer Schaltkreis genannt Phasendemodulator kann diese Verzögerung messen. Um zwei Signale, wie Boden-Komponente und die Zielkomponente des Empfangssignals zu trennen sowie um die wahrscheinliche Identität des Ziels zu bestimmen, werden zwei solche Phasendemodulatoren deren Spitzenempfindlichkeit durch ein Viertel einer Periode liegt oder neunzig Grad. Wir nennen diese beiden Kanäle "X" und "Y". Ein drittes demoduliertes Signal nennen wir "G", dass so eingestellt werden kann, dass seine Reaktion auf jedes Signal mit einer festen Phasenbeziehung zu dem Sender (zB dem Boden) auf Null, unabhängig von der Stärke des Signals reduziert werden kann.


    Einige Metalldetektoren verwenden einen Mikroprozessor, um diese drei Kanäle zu überwachen. Zum Bestimmen der Ziele und derer Zuordnung der wahrscheinlichen Identität wird eine Reihe auf der Basis des Verhältnisses der "X" und "Y" Lesungen herangezogen, wann immer ein vorgegebener Wert das "G" Signal überschreitet. Wir können dieses Verhältnis mit einer Auflösung von besser als 500-1 über den gesamten Bereich von Ferrit zu reinem Silber finden. Bei Eisen ist die Ausrichtung empfindlich, sobald die Suchspule darüber bewegt wird, kann der berechnete Zahlenwert sich dramatisch verändern. Eine grafische Anzeige, die diesen numerischen Wert auf der horizontalen Achse und der Stärke des Signals auf der vertikalen Achse ausgibt, ist äußerst nützlich bei der Unterscheidung von Müll und wertvollen Gegenständen. Wir nennen das Display das "SignaGraph" TM.

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • Ground Balance


    Wie zuvor erwähnt, enthalten die meisten Böden und Sand eine gewisse Menge an Eisen. Sie können auch leitfähige Eigenschaften haben aufgrund der Anwesenheit von gelösten Salzen im Grundwasser. Das Ergebnis ist, dass ein Signal von dem Detektor durch den Boden selbst, um Tausende Male stärker ist, als das resultierende Signal von kleinen Metallgegenständen bei moderaten Tiefen sein kann. Glücklicherweise verbleibt die Phasenverschiebung, die durch den Boden verursacht wird, tendenziell über einen begrenzten Bereich ziemlich konstant. Es ist möglich, eine Bodenanpassung im Inneren des Detektors so anzuordnen, dass selbst wenn die Stärke des Bodensignals sich dramatisch ändert, wenn die Schleife den Bodenabstand erhöht oder verringert, der Detektor konstant bleibt. Ein solcher Detektor wird als "Boden ausgeglichen" bezeichnet. Durch genauen Bodenausgleich wird es ermöglicht, die Position der Ziele mit einem guten Maß an Präzision sowie die Tiefe der Ziele in der Erde zu schätzen. Wenn Sie mit einem nicht Disc- oder "Ganzmetall" -Modus suchen, ist ein genauer Bodenausgleich unerlässlich. Die einfachste Form desBodenausgleichs besteht aus einem Steuerknopf, den der Bediener beim Heben und Senken der Schleife so einstellt, bis eine gute Balance erreicht wird. Obwohl dieses Verfahren sehr wirksam ist, kann sie auch mühsam sein, und einige Leute finden es schwierig oder verwirrend. Fortgeschrittenere Detektoren können den Bodenabgleich automatisch durchzuführen, typischerweise durch eine zweistufige Reaktionsfolge, in welcher der Detektor symmetrisch mit der Schleife erhöht unddann nochmals auf den Boden abgesenkt wird. Die anspruchsvollsten Bodenausgleich Detektoren werden sich automatisch nach und nach einstellen, wie die Veränderungen in der Zusammensetzung des Bodens sind. Wir bezeichnen dies als "Tracking-Ground Balance". Ein guter Tracking-Detektor ermöglicht es Ihnen, nach Bodenausgleich für den Rest des Tages nicht erneut ausgleichen zu müssen ohne Tiefenverluste.


    Ein Wort zu den Weisen - viele Detektoren, die als mit "Automatik" oder "Verfolgung" im Bodenausgleich ausgeschrieben werden, sind eigentlich ab Werk auf einem festen Gleichgewichtspunkt eingestellt. Es ist vergleichbar wie ein auf halben Weg fixiertes Gaspetal Ihres Autos und nennt es "Tempomat".



    Bewegung / Non-Motion-Modi


    Obwohl das Bodensignal viel stärker als das Zielsignal ist, neigt das Bodensignal gleich zu bleiben oder sich nur sehr langsam zu verändern, wenn die Spule bewegt wird. Dies eröffnet die Möglichkeit der Verwendung von Techniken, die Erde von Zielsignalen zu trennen, indem man die Änderungsrate des Empfangssignals heranzieht anstatt auf dem Empfangssignal selbst zu trennen. Solche Metalldetektor Betriebsarten, die auf diesem Prinzip beruhen werden als "Motion" Modi bezeichnet. Das wichtigste Beispiel eines Modus ist "Motion Diskriminierung".


    Wenn wir das Ziel-Signal gut genug isolieren wollen, um die Identität des Ziels zu bestimmen, ist der Bodenausgleich allein nicht genug.


    Wir müssen von ein paar verschiedenen Perspektiven das Ziel ansehen, ein wenig wie die Art und Weise Entfernungendurch Triangulation zu messen. Wir können nur von einem bestimmten ausgewogenen "Aussichtspunkt" ausgehen, um eine gute Kombination aus Ziel und Bodensignal zu erhalten. Glücklicherweise können wir die Bewegungs Technik verwenden, um die Wirkung des Restbodensignals zu minimieren. In der heutigen Zeit erfordern alle Diskriminierungs und VDI Detektoren Spulenbewegung um wirksam zu sein. Dies erweist sich in der Praxis sehrwohl als nützlich, da Sie die Schleife auf jeden Fall bodendeckend bewegt wird.Sobald Sie ein Ziel im Bewegungs Diskriminierung Modus gefunden haben, werden Sie wahrscheinlich ein präziseres Lokalisieren haben wollen. Wenn Ihr Detektor mit einem Tiefenmesser ausgestattet ist, werden Sie auch des Ziels Tiefe messen wollen. Die "Pinpoint" Ortung und Tiefenmessung ist das was "All Metal" Modus genannt wird. Da die Diskriminierung nicht verpflichtet ist diese Funktionen auszuführen, ist keine Spulen Bewegung in der Regel erforderlich - nur dafür um die Spule über die Mitte des Ziels zu führen. Genauer gesagt ist die Geschwindigkeit, mit der Sie die Schleife bewegen nicht wichtig. Der Ganzmetall-Modus (auch manchmal genannt der "Normal" oder "DC" Modus) wird daher auch als "Non Motion" bezeichnet.


    Es gibt ein paar potentielle Punkte die hier zur Verwirrung führen. Einige Detektoren sind mit einer Funktion namens "Self Adjusting Threshold" oder SAT ausgestattet, die in einem Spulenschwenk allmählich den Schwellton erhöht oder verringert und einen ruhigen aber hörbaren "Schwellenton" hält. Dies hilft Audio Änderungen zu glätten, die durch den Boden oder unzureichenden Bodenausgleich verursacht werden. SAT kann sehr schnell oder sehr langsam in Abhängigkeit von dem Detektor sein und im engeren Sinn wie alles eingestellt ist, impliziert SAT eine Bewegungsweise. Das hat eine natürliche Bedeutung, warum Sie von bestimmten Detektoren hören, die als eine Art "Wahre Non Motion" bezeichnet werden. Ein Ganzmetall-Modus ohne SAT ist für andere manchmal verwirrend, weil einige Diskriminator eine Einstellung ermöglichen, bis zu dem Punkt wo der Disc auf alle Metalle reagiert - mit anderen Worten, es ist ein Diskriminator, der nicht diskriminiert. Das ist aber etwas ganz anderes, als der zuvor beschriebene Ganzmetall-Modus . Aus diesem Grund beziehen wir uns darauf, dass es als eine Betriebsart "Null Disc" ist.



    Mikroprozessorsteuerung


    Ein Mikroprozessor ist eine komplexe elektronische Schaltung, für die die gesamte Logik, Arithmetik und Steuerfunktionen erforderlich sind, um einen Computer zu bauen und Abläufe durchführen zu können. Eine Sequenz von Anweisungen gespeichert als "Programm" wird von dem Mikroprozessor mehrere Millionen Mal pro Sekunde abgearbeitet.


    Der Einsatz von Mikroprozessoren in modernen Metalldetektoren hat Möglichkeiten geöffnet, die vor einigen Jahren noch ungeahnt waren. Wären wir in der Vergangenheit, müsste man für neue und nützliche Funktionen, einen Detektor mit zusätzlichen Reglern und Schaltern ausstatten. Es gab offensichtlich Grenzen dieses Ansatzes. Ab einem gewissen Punkt von Funktionen, ist es unwirtschaftlich wegen den Kosten und der Verwirrung beim Betrieb. Mit einem Mikroprozessor, einer Flüssigkristallanzeige und einer einfachen Tastatur ist das Problem gelöst. Eine praktisch unbegrenzte Anzahl von Funktionen kann ohne Zugabe von zusätzlicher Hardware hinzugefügt werden. Diese Funktionen können durch ein System von "Menus" angeordnet sein, so dass jeder, der den Anweisungen auf dem Display folgen kann, leicht die Kontrolle über das Gerät hat und Einstellungen nach persönlichem Geschmack machen kann. Auf diese Weise kann ein einziger Detektor für fast jede Anwendung eingestellt werden.


    Man könnte meinen, das klingt ein wenig kompliziert - was ist, wenn Sie nicht mit all diesen Anpassungen belästigt werden wollen? Hier ist die wahre Schönheit der Mikroprozessor-Steuerung - Sie müssen nicht! Jede Steuerung kann bei jedem Einschalten des Detektors zu einer üblicherweise günstigen Position starten, so dass Anfänger oder Gelegenheitsnutzer nie wissen brauchen, dass all diese erweiterten Funktionen über ein Expertenmenü aufgerufen werden können. Münzensuche, Prospektion, Reliktsuche, etc. - - Oder noch besser, Sie können Ihre Präferenz aus dem Menü auswählen und alle gewünschten Einstellungen nützen, die sich in der Praxis bewährt haben und von erfahrenen Veteranen gemacht wurden.


    Zusätzlich zu diesen Vorteilen können leistungsstarke Software-Routinen verwendet werden, um die Audio-Diskriminierungs Fähigkeiten des Detektors zu verbessern und die Informationen in einer Vielzahl von Formaten auf einer LCD-Anzeige interpretieren Zielantworten können schneller und einfacher dem Bediener angezeigt werden.

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • Nach längerer Zeit, möchte ich wieder einmal ein paar Funktionen des Whites Spectra V3i zeigen.
    Es sind ein paar Videos, einfach ohne große Vorbereitung - man möge mir verzeihen für die schlechte Aussprache - aber für interessierte Sondengänger vielleicht doch sehenswert.





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