Spectra v3i

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  • Hallo,


    auf meiner Suche nach einem neuen Detektor bin ich neben dem CTX auch auf den v3i gestossen.


    Hat den jemand und kann mir seine Erfahrungen nennen, was Suchtiefe, Kleinteileempfindlichkeit, ObjektTrennung angeht? Bei dem CTX stört mich das er nicht zerlegt werden kann.


    Gruß Martin

  • Hallo, der Beitrag ist zwar schon eine Weile her, doch da ich mir die Beschreibung vom CTX durchgelesen habe und einen V3i besitze muss ich sagen, dass ein Vergleich so wie bei einem Apfel zu einer Birne ist. Diese Geräte sind so unterschiedlich aufgebaut.
    Was mir beim CTX gleich aufgefallen ist: Eine Uhr und GPS ist nicht schlecht, wobei letzteres jedoch zum Stromfresser wird und natürlich ein entsprechender Akku mit Gewicht herhalten muss. Das ist beim V3i natürlich auch nicht besser, es gibt hier zwar kein GPS aber auch einen Funkkopfhörer und ein farbiges Grafikdisplay. Der Akku hält ca. 8 Stunden was okay ist.
    Was mir beim CTX weniger gefällt: Der Kopfhörer ist nicht kabellos sondern an einen Transponder angeschlossen, welcher mitgeschleppt werden muss.


    Und nun kommt die Ernüchterung: Es gibt keine Metallsonde die wirklich alle Materialien getrennt darstellen kann. Man nehme einen Eisennagel - dieser wird klar erkannt. Man biege ihn zu einem U - auch da wird er noch klar erkannt. Dann macht man einen geschlossenen O und plötzlich wird ein Signal ausgewertet, dass überhaupt nichts mehr mit dem Eisennagel zu tun hat. Genauso kann man eine ALU-Folie im A4-Format nehmen und immer wieder falten. Am Ende ist wieder ein ganz anderes Ergebnis.
    Was ich sagen will, die teuren Geräte sind der Punkt vom i. Mit ihnen hat man Möglichkeiten, die die günstigen Geräte nicht haben. Wie gut man im Boden Metall-Gegenstände findet, ist vom Team Sondler-Sonde abhängig.


    Jeder findet seine persönlichen Einstellungen mit denen er am liebsten sondelt. Ob man lieber mit dem CTX oder dem V3i sondelt hängt vom persönlichen Geschmack ab. Beim V3i gefällt mir die gleichzeitige Erfassung von drei Suchfrequenzen deren Auswertung im Display wirklich sehr gute Rückschlüsse für den Fundgegenstand liefert. Außerdem arbeitet die Sonde sehr schnell und man darf ruhig schnelle Pendelbewegungen machen (zumindest im Allmetallmodus). Auch sehr kleine Metallgegenstände werden erkannt, was mir mal eine halbe Stunde Suche kostete (damals hatte ich keinen Pinpointer), und ich wollte schon das winzige Häufchen Erde mitnehmen und zu Hause auswaschen. Dann entdeckte ich das Alu-Papierchen und dachte mir wegen diesem Sch... .(waren die ersten Versuche)


    MfG Tüftler

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • Guter Beitrag, aber das mit dem Nagel ist nicht ganz richtig. Ein gebogener Nagel bleibt ein Nagel.
    L.g DerSucher


    Stimmt, ich habe mich schlecht ausgedrückt. Gemeint ist ein Eisenring wo der magnetische und elektrische Fluss geschlossen ist. Einen Nagel müsste man zu einem Ring biegen so das Anfang und Ende verbunden sind.

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • Zum Akku vom CTX kann ich sagen dass das Gewicht sogar nötig ist weil der Detektor dadurch sehr gut oder sogar perfekt ausbalanciert ist mit der serienmäßigen Spule.
    Die Metallunterscheidung ist eigentlich so gut wie bei keinem Detektor
    Bei einem 1000g Hammer erkennt er dass es Eisen ist und diskriminiert ihn völlig weg ausser wenn der Hammer tiefer liegt dann gibt er ein Mischsignal.
    Das Einzige Gerät das von der Kleinteilempfindlichkeit den CTX am nächsten kommt ist der Deus und der hat dafür eine schlechter Metallunterscheidung.

    Man muss mit der Zeit gehen oder mit der Zeit gehen

    Einmal editiert, zuletzt von Chrizzly ()

  • von Adebar » Sa 21. Sep 2013, 22:53 aus http://www.schatzsucher.org/fo…wtopic.php?t=2049&p=15423


    Hallo,


    anzumerken bleibt: nicht immer ist die Kleinteilempfindlichkeit optimal, kommt darauf an, was man wo sucht...


    Seit Anfang des Jahres war ich wieder verstärkt in POW-Lagern unterwegs, also dort, wo zum Kriegsende hin deutsche Landser auf Wiesen, Flugplätzen und lichten Wäldern unter freiem Himmel inhaftiert waren.
    Typisch hier: Schlafmulden mit allerhand Vermüllung durch Blechdosen, Alupapier, Knöpfen und Tuben. Dazwischen immer wieder mal Erkennungsmarken, Abzeichen, Koppelschlösser.
    Das Problem: selbst ein Alu-3 Loch-Bekleidungsknopf der Wehrmacht hat einen Leitwert wie eine Erkennungsmarke aus Zink, oder 'ne halbe aus Alu. Mit dem Deus ist es dazu sehr schwierig (unmöglich?), die Größe eines Objekts im Vorfeld abzuschätzen, weil ein Kleinstfetzen ein Signal wie ein Blechfaß generiert.
    Heißt: man verzettelt sich an jedem Alukrümel, während ein Kollege mit dem XP GMaxx2 eine Marke nach der nächsten zieht!
    Ist mir nun dreimal an Suchoperationen von jeweils einer Woche so ergangen. Stets hatte der Kollege mit dem "schlechteren" Detektor deutlich mehr im Schubsack. Nach dem dritten Tag in Folge kann man wohl nicht mehr das fehlende Glück anführen. Zumal: kein Objekt hätte der Deus nicht gefunden - es waren nur einfach zuviele, grabungspflichtige Signale. Das Verhältnis Top-Flopp kippt hier halt einfach in Richtung Flopp...


    Habe mir selbst aus dem Grund meinen alten GMaxx2 zurückgekauft. Er brachte mir damals sehr viel Glück, und für derart schwierige Areale, wo der Leitwert nicht weiterhilft, werde ich ihn nun (wieder) einsetzen um gezielt die größeren Artefakte herauszupicken.
    Der Deus mit deutlich besserer Klein(st)teilempfindlichkeit ist gut für saubere Wälder. Hier kann er seine Stärken anbringen.
    Auf stark vermüllten Arealen ist er nix, trotz deutlich besserer Recoveryspeed.


    Fazit: nicht immer und nicht überall ist Kleinteileempfindlichkeit ein Segen. Für Militariasucher ist die Kleinteileempfindlichkeit sogar eher lästig als nützlich.


    Grüße,
    Adebar

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • @ sicherung ...war eine Anspielung auf deinen Kommentar Smoker er war zu pauschal hereingeschleudert

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

  • keine Sorge- ich kenn beide Sonden.
    Du wirst es aber besser wissen, da bin ich mir sicher.


    Warum soll ich es besser wissen? Quatsch
    Ich wünsche dir und allen anderen Forummitgliedern Schöne Weihnachten

    Wer die Dornen nicht scheut und keine Schmerzen bereut hat die Ruhe in sich und gut Fund ist in Sicht.

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