Testbericht Tesoro Germania!

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  • 1.3 Testbericht Tesoro Vaquero2 Germania


    Der Tesoro Vaquero2 Germania kommt aus der USA und wurde von der Firma Tesoro speziell für die Bedürfnisse der Deutschen und Österreichischen Sondler entwickelt.


    germania.jpg



    2.0 Verarbeitung:


    Vorab möchte ich sagen das Design des Detektors wirklich super geworden ist.
    Ich hatte noch das Glück und konnte einen der ersten erhalten wo auch das Gestänge in schwarz ist.


    Vom Gewicht her ist er ein Leichtgewicht wie auch alle anderen µ max Detektoren von Tesoro.
    Die einzelnen Regler der Elektronik sind nun gegen leichtes verdrehen geschützt, was bei anderen µmax Geräten nicht war.
    Auch den fixen Anschlag beim Regler für den Bodenabgleich sehe ich als großen Vorteil.
    Das Gestänge ist dreiteilig und der Detektor lässt sich sehr klein zusammenschieben außerdem ist sehr stabil und wackelt nicht.
    Auch die Verarbeitung der Spule finde ich sehr gut.

    Man kann sagen, die Verarbeitung des Tesoro Vaquero2 Germania wirklich super ist.



    3.0 Einstellung:


    Folgende Einstellungen nehme ich vor bevor ich den Germania einschalte.
    -Discregler auf All Metal
    -Frequenz auf Freq 1
    -Ground in den gelben Bereich


    3.1 Sensitivity / Suchleistung: drehen im Uhrzeigersinn bis 10
    Je weiter du den Suchleistungsregler im Uhrzeigersinn drehst desto höher ist deine Eindringtiefe.


    3.2 Threshold / Schebeton: paralleles anheben der Spule ungefähr 20cm über den Boden. Drehe den Schwebetonregler im Uhrzeigersinn bis du einen gleich bleibenden Schwebeton hörst.
    Die Einstellung des Schwebetones nimmt man immer in der Einstellung Alle Metalle vor.
    Durch höheres einstellen des Schwebetons werden tiefer liegende Signale verstärkt.
    Man kann dadurch die Tiefenleistung nochmals ein wenig verbessern, jedoch kommen die guten Signale etwas knackiger rüber.
    Der Schwebeton ist auch jener Ton mit dem ihr, beim Punktorten und in der Einstellung Alle Metalle arbeitet.


    3.3 Groundbalance / Bodenabgleich: wenn der Schwebeton nun eingestellt ist, senkt ihr die Spule (~ 2 - 30cm) zum Boden auf und ab. Bei diesem Vorgang wird der Schwebeton dann lauter oder leiser.
    Senkst du die Spule und der Schwebeton wird lauter, spricht man von einem positiven Ergebnis! => Nun den Regler für Bodenabgleich in den minus Bereich drehen!
    Senkst du die Spule und der Grundarbeitston wird leiser, so spricht man von einem negativen Ergebnis! => Nun den Regler für Bodenabgleich in den plus Bereich drehen!

    Der Bodenabgleich ist dann richtig gemacht wenn sich, beim auf und Abbewegen der Spule der Schwebeton gleich bleibend ist.


    Bei manchen Böden kann es vorkommen, dass ihr mit einem leicht positiveren oder negativeren Bodenabgleich bessere Ergebnisse erzielt.


    Für Anfänger oder Stellen wo der Bodenabgleich nicht durchführbar ist, ist die Fix-Einstellung vorzuziehen. In dieser Einstellung ist der Bodenabgleich fix eingestellt und sollte bei den meisten Bodenarten ohne Problem gut laufen.

    3.4 All Metal – Disc / Alle Metalle - Metallfilterung: ist nun der Schwebeton und der Bodenabgleich eingestellt, stelle ich die Metallfilterung auf den zweiten Teilstrich.
    Je weiter ihr den Regler im Uhrzeigersinn dreht desto mehr filtert ihr aus. Denke also daran das du bei einer zu hohen Einstellung auch gute Objekte wegfiltern kannst.


    3.5 Freq1/2/3: hat man die Möglichkeit zwischen drei verschiedenen Frequenzen (14,3/14,5/14,7kHz) zu wählen.
    Suchen mehrere Sondler nebeneinander kann es zu Störungen kommen. Durch umschalten der Arbeitsfrequenz kann man diese Stören beseitigen bzw. vermindern.


    3.6 Pinpoint – Punktortung: der Drückknopf Punktortung wird verwendet zum genauen lokalisieren der Objekte im Boden.
    Drückst du den Knopf Punktortung, ist es dasselbe als wenn man im Modus Alle Metalle sucht.



    germania_elektronik.jpg



    4.0 Luft,- und Bodentest sowie prozentuelle Abweichung:


    Bei dem Luft,- und Bodentest wurden folgende Objekte getestet:


    9. Goldscheibe Ø 8mm / 0,9g
    10. Follis Ø 15mm
    11. Denar Ø 18mm
    12. 50 cent Ø 24mm



    testobjekte.jpg



    Die Lufttests führte ich wie folgt durch:


    Ich legte hierzu den Detektor auf einen Glastisch und richtete die Spule im rechten Winkel zum Tisch aus.
    Direkt vor der Spule legte ich ein Blatt Papier auf welchem ich eine Skalierung in cm festgelegt habe.


    Auf einem, 300mm langem Plastiklineal klebte ich die o.a. Testobjekte an.
    Nun bewegte ich das Lineal der Skalierung entlang bis zu dem letzten grabwürdigen Signal.


    Die Bodentests führte ich wie folgt durch:


    Hierzu grub ich im rechten Winkel zur Oberfläche ein Loch. Die Objekte wurden dann mit einem Plexiglas parallel zur Erdoberfläche eingeschoben.


    Hierbei ging ich immer einen 2cm tiefer bis zu dem letzten grabwürdigen Signal.


    Nach dem drücken des unten angeführten Link, kommt ihr direkt zu den Messergebnissen und Diagram der Luft,- und Bodentests.


    test_tesoro_germania.jpg


    test_tesoro_germania_1.jpg



    5.0 Feldversuch:


    Die ersten Versuche mit dem Tesoro Vaquero2 Garmania machte ich auf einem Feld wo ich auch schon diverse andere Detektoren getestet habe.
    Das Feld ist sehr stark mit Eisen und anderen neuzeitlichen Müll verunreinigt.


    Wie ich es auch schon von den anderen Tesoros gewohnt war, lief auch der Germaia wieder super ruhig und man kann sogar die Sensitivity in den roten Bereich drehen.
    Mit dem 270° Potentiometer des Bodenabgleiches und fixen Anschlag, ist nun der Bodenabgleich noch wesentlich schneller durchzuführen.
    Das heißt man braucht nun nicht mehr wie z.b. beim Tejon oder Vaquero eine paar Umdrehungen machen, sondern man erreicht durch „feine“ Justirungen den richtigen Bodenabgleich.
    Ein größeres Teil (≈15x15cm) welches wir dann jedoch im Boden beließen ortete der Germania ohne Problem in einer Tiefe von ≈ 50cm.
    Auch die Tiefenleistung auf kleine und münzgroße Objekte kann sich sehen lasse, nähere Angaben könnt ihr dem Luft und Bodentest entnehmen.




    6.0 Schlussbewertung:


    Mit dem Tesoro Vaquero2 Germania, hat Tesoro einen Detektor auf den Markt gebracht welcher sich noch deutlich vom Vaquero abhebt.


    Ein großer Vorteil ist das die Drehregler nun gegen leichtes verstellen besser geschützt sind.
    Auch der höhere Ton des Ortungssignals gegenüber dem Vaquero sehe ich als Vorteil.
    Außerdem finde ich gut, dass die hohe Voreinstellung vom Disc nun nicht mehr so stark vorhanden ist.
    Durch dies ist es wieder möglich selbst zu entscheiden, nur große oder auch kleinere Eisenteile auszugraben.
    Der 270° Potentiometer für den Bodenabgleich ist eine feine Sache und die Fix-Einstellung das Pünktchen auf das i!
    Durch die gelben Markierungen an der Elektronik wird es auch Anfänger leicht gemacht schnell die richtige Einstellung zu finden.


    Über das Gewicht brauch ich nichts zu sagen, da er ein Leichtgewicht ist wie alle anderen Tesoros.
    Durch die extreme Laufruhe auch bei voll aufgedrehter Sensitivity macht die Suche richtig spaß.


    Von der Tiefenleistung kann der Germania auch mit Detektoren andere Hersteller und höherer Preisklassen mithalten.
    Kurz gesagt, die Eigenschaften und eine Arbeitsfrequenz von 14,3/14,5/14,7kHz, machen den Germania zu einem universal einsetzbaren Detektor.


    Kann dazu nur mehr sagen Preis-Leistung „sehr gut“


    Ich hoffe ich konnte euch ein paar nützliche Infos über den Tesoro Vaquero2 Germania geben.


    Grüße und Grüne Funde
    detectorix – Ferrum Noricum

  • ich habe erst seit 4 monaten den tesoro vaquero der germania ist 2 monate später auf den markt gekommen aber das vaquero ist auch ein sehr gutes gäret obwohl ich es noch nicht gut behersche

  • Hallo Mario!


    Was ist denn das für eine Goldscheibe?
    Hast du da einen k.u.k. Dukaten ausgestanzt (ich meine noch die Krone und einen Teil des Doppeladlers zu erkennen) oder handelt es sich sogar um einen Bodenfund?


    GF Valens

  • Zitat von detectorix


    Hallo Valens,


    einen Bodenfund würde ich doch nicht so verstümmeln.


    Dir ist alles zuzutrauen ;-)


    Nein, hab zu spät gelesen, dass es sich um einen Nachbaukelten handelt.

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