Lappenbeil

  • Lappenbeile sind die meist verbreitete Beilform in der mittleren Bronzezeit. Der größte Unterschied zu den Beilen in den vorhergegangenen Perioden sind die sehr stark ausgeprägten Lappen welche auch Charakteristisch für diesen Typ sind und somit diesen Typ den Namen geben.

    Lappenbeile:


    Lappenbeile sind die meist verbreitete Beilform in der mittleren Bronzezeit. Der größte Unterschied zu den Beilen in den vorhergegangenen Perioden sind die sehr stark ausgeprägten Lappen welche auch Charakteristisch für diesen Typ sind und somit diesen Typ den Namen geben.


    Der Nacken von Lappenbeilen kann sowohl gerade, nach außen als auch nach innen sein sowie, mit und ohne Kerbe bzw. Ausschnitt.
    Grob unterschieden wird bei Lappenbeilen nach der Position der Lappen. Hierbei spricht man von oberständigem, mittelständigem und unterständigem Lappenbeilen.


    Auch zu beobachten ist das sich zwischen den Lappen meist eine wanneförmige Vertiefung befindet.
    Die Form der Schneide ist bei Lappenbeilen mittelmäßig stark ausgeprägt. Hierbei unterscheidet man zwischen geringfügig gebogener, bis mäßig gebogener Schneide.


    Laut 3Eugen Friedrich Mayer, werden Lappenbeile nach ihren Fundorten in folgende Typen unterteilt: Guntramsdorf, Gmunden, Freudenberg, Greiner Strudel, Dellach, Haidach, Radkersburg, Bad Goisern, Wals, Hallstatt und Hallein.


    Lappenbeile werden je nach Form bzw. Typ in die mittlere Bronzezeit 1500 v.Chr. bis jüngere Bronzezeit 1250 v. Chr. datiert.


    sondengaenger.at/wcf/index.php?attachment/155612/sondengaenger.at/wcf/index.php?attachment/155613/

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