• Der Aureus, die wichtigste Goldmünze der frühen bis mittleren römischen Kaiserzeit.

    Der Aureus, eine Münze aus Gold mit hohem Feingehalt wurde bereits in der römischen Republik unter Sulla, etwa um 82 v. Chr. erstmalig ausgebracht und wog uesprünglich 1/30 eines römischen Pfundes, das sind ca. 10,92 Gramm.
    Unter Pompeius wurde sein Gewicht auf 9,1 Gramm reduziert.
    Unter Julius Caesar wurde er häufiger ausgeprägt und wog ca. 8,19g.
    Mit diesem Gewicht wurde er unter Augustus zum größen und wertvollsten Nominal
    Unter Gallienus betrug sein Gewicht nur mehr 6,12 Gramm.


    Ein Aureus hatte den Gegenwert von 25 Denaren, was etwa dem Monatslohn eines Legionärs zur Zeit des Augustus entspricht.
    Seine damalige Kaufkraft ist mit etwa 500,- bis 700,- Euro vergleichbar.


    Im Jahr 1993 wurde der weltweit größte römische Goldschatz gefunden, welcher 2650 Aurei (18,5 kg) umfasste.


    Als Beispiel ein Aureus Kaiser Hadrians:


    Aureus des Hadrian 117-138 n. Chr.



    HADRIANUS AUGUSTUS
    Belorbeerte Büste mit paludamentum rechts
    COS III
    Romulus und Remus weden von Wölfin (lupa roma) gesäugt.
    Eine Anspielung auf die Gründungslegende Roms.



    7,23g
    RIC 193


    sondengaenger.at/wcf/index.php?attachment/156853/

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