Grüße aus der Lüneburger Heide

  • Servus miteinander.

    Herzlichen Dank für die sehr schnelle Aufnahme.

    Zu meiner Person: männlich, 66 Jahre alt, Detektor Tesoro Vaquero 2, ich warte auf den Praxiskurs, um dann zusammen mit der Bescheinigung über die Teilnahme am Theoriekurs meine Suchgenehmigung zu beantragen. Ich lebe im LK Celle in Niedersachsen und hoffe auf fundreiche Äcker.

  • Danke!! Ich bin froh, ein derartiges Forum gefunden zu haben. Es hebt sich wohltuend von den facebookforen ab. Funde gibt es von mir noch nicht, da ich ohne Genehmigung nicht suchen werde. Ich scharre schon mit den Hufen.:)

  • na dann herzlich willkommen in diesem

    wunderbaren Forum und liebe grüsse aus wien !!

    sondengänger mit Genehmigung ,das klingt gut in meinen ohren:thumbsup:

    vielleicht kannst uns ein wenig erzählen wie das bei euch so funktioniert mit dieser Genehmigung-bei uns ösis ticken die Uhren ja doch ein wenig anders

    l.g.harry

    Der liebe Gott beschütze mich vor meinen Freunden-
    vor meinen Feinden kann ich mich wehren................

  • Danke für Dein Interesse. Es gibt viel Text zum Lesen und mal sehen, ob ich das heute noch hinbekomme. Als erstes erfolgt Kontaktaufnahme mit dem für das Suchgebiet zuständigen Archäologen bei der Unteren Denkmalschutzbehörde(Landkreis oder Kommune). Ist dort keine Fachkraft vorhanden, Kontakz mit dem Landesamt für Denkmalpflege und dem zuständigem Gebietesreferenten(Bezirksarchäologe), um zu klären, ob eíne Zusammenarbeit im Sinne des Denkmalschutzgesetzes geplant ist. Es folgt das Gespräch mit dem zuständigen Archäologen. Ist das Gespräch positiv, befürwortet er schriftlich die Teilnahme an einem Theoriekurs. Inhalt des Kurses siehe Anhang. Danach wieder warten auf einen eintägigen Praxiskurs. Mit beiden Teilnahmebescheinigungen bewirbt man sich um eine Suchgenehmigung für ein bestimmtes Gebiet( Nur Ackerflächen ). Die Genehmigung ist zeitlich( 1 Jahr) und räumlich begrenzt. Kann immer wieder verlängert werden, wenn das Amt zufrieden ist. Einmal pro Jahr muss ich meine Funde vorweisen mit jeweiliger Fundmeldung.(was, wann, wo, etc.) Ich habe 20 Monate auf den Theoriekurs gewartet und mal sehen, wann der Praxiskurs kommt. Ist abhängig von freier Fläche (landwirtschaftliche Nutzung) und Wetter. Ich hoffe, dass ich nichts vergessen habe. und nun der Anhang. Viel Spass beim lesen.:thumbsup:

    Freitag, 9. November
    10:00-10:15 Begrüßung und Einführung Dr. Henning Haßmann, Landesarchäologe, Abteilungsleiter Archäologie, NLD

    10:15-11:45 Gefahren durch Kampfmittel im Erdreich Marcus Rausch, KBD – Niedersächsischer Kampfmittelbeseitigungsdienst, Landesamt für Geoinformation und Landentwicklung Niedersachsen
    11:45-13:00 Rechtliche Aspekte der Denkmalpflege mit besonderem Augenmerk auf der Suche mit Metallsonden Arnd Hüneke, Justiziar, Abteilungsleiter Zentrale Verwaltung/Justiziariat, NLD

    13:00-14:00 Mittagspause

    14:00-15:00 Einführung in die archäologische Denkmalpflege Dr. Henning Haßmann, Landesarchäologe, Abteilungsleiter Archäologie, NLD

    15:00-15:30 Im Boden lesen... Dipl. Ing. Andreas Niemuth MA, Bodenkundler und GIS-Spezialist, Referat Denkmalinventarisation, NLD

    15:30-17:00 Fundeinmessung und Funddokumentation, digitale Hilfsmittel. Von der Meldung in das Fachinformationssystem Dr. Utz Böhner, Referent Informationsmanagement und Fachinformationssystem, Abteilung Fachdienste, NLD


    Samstag, 10. November
    10:00-10:45 Metalldetektoren in der archäologischen Forschung – Chancen und Gefahren Dr. Henning Haßmann, Landesarchäologe, Abteilungsleiter Archäologie, NLD
    10:45-11:15 Jede Münze zählt – auf den Spuren der Römer. Kleingeldversorgung Nordwestdeutschlands in römischer Zeit. Dr. Ulrich Werz, Numismatiker, NLD

    11:15-12:30 Diskussionsrunde: Kommunikation, Rückmeldung, Projektmitarbeit, Publikation

    12:30-13:30 Mittagspause

    13:30-14:30 Methoden und Suchstrategien Harald Nagel, Geländetechniker, Gebietsreferat Hannover, NLD

    14:30-15:00 Fundbergung, -verpackung und „Erste Hilfe“ für gefährdete Artefakte
    15:00-15:30 Fundbestimmung: „Die guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen“ ?
    15:30-16:30 Abschlussgespräch

    sondengaenger.at/wcf/index.php?attachment/204274/sondengaenger.at/wcf/index.php?attachment/204274/

    1 Kommentar

  • na ja...klingt ziemlich kompliziert -isses aber wahrscheinlich gar nicht

    du kannst dann zumindest 1 jahr (mit Option auf Verlängerung)in deinem Bezirk ungestört sondeln gehen

    wenn alles glatt läuft hast die nächsten paar jahre deine ruhe.....und das ist ja auch nicht schlecht

    und so eine Ausbildung könnte so manchen von uns auch nicht schaden

    für manche gebiete würde sogar ich sowas in kauf nehmen

    aber da sowas bei uns eh undenkbar ist dank eines verbohrten bundesdenkmalamt halte ich es wie der Steini

    Bin ich froh - in Österreich wohnen zu dürfen;

    l.g und erfolgreiche streifzüge wünscht dir harry

    Der liebe Gott beschütze mich vor meinen Freunden-
    vor meinen Feinden kann ich mich wehren................

  • harry Kompliziert ist es wirklich nicht, halt nur zeitaufwendig bzw. mit langen Wartezeiten verbunden. Das hält leider viele davon ab, diesen Weg zu gehen. Außerdem haben sie Angst, dass ihnen die Funde weggenommen werden., was bis auf ganz seltene Ausnahmen nicht passiert und außerdem finanziell abgegolten wird. Sie suchen dann in Wäldern (hier verboten) und wo sie halt können in der Meinung, dass die Erlaubnis vom Grundbesitzer reicht. So gehen der Archäologie wichtige Hinweise verloren und der Fundkontext ist für alle Zeiten verloren. Artefakte sind halt kein Gemüse, was nachwächst. Dann gibt es für diese Unverbesserlichen auch noch die DSU, die einen "Schutzbrief" verkauft, der den Suchern Rechtsbeistand verspricht und alle entsprechenden Gesetze und Schatzregale ablehnt. Lief gerade eine Diskussion bei fb im Forum "Archäologie in Deutschland". Selbst ein Archäologieprofessor aus Wales unterstützt dieses in endlosen Traktaten. Muss man nicht verstehen. Ich gehe jedenfalls den geraden Weg und weiß, dass ich in Ruhe suchen gehen kann. Will 2019 ein Praktikum beim Landesdenkmalamt machen und habe auch den Willen bekundet, bei Ausgrabungen mitzuhelfen. Wenn ich mir aber unsere Äcker anschauen, ist der Zeitraum für die Suche doch sehr klein. Im Frühjahr wird der Gründünger gepflügt, dann kommt die Maissaat in die Erde. Im Herbst kaum geerntet, schon wieder Gründünger nach kurzer Zeit. Ich sehe hier nur noch Maisfelder und Biogasanlagen. Das nervt.

    Einmal editiert, zuletzt von Heide Lerche () aus folgendem Grund: Nachtraghttps://dsu-online.de/ueber-unshttps://sondelpowershop.de/produkt/schutzbrief-fuer-sondengaenger-informationen-zum-sondengehen-rechtslage/

  • servus !

    mit dem alter kommt bei manchen auch ein bisserl die Weisheit und ich finde es toll ,das du diesen weg eingeschlagen hast.....


    das mit dem schuzbrief find ich arg,noch nie

    gehört davon...so eine art rechtschuztz für sondler:)aber ob dir das hilft wennst ins Fettnäpfchen getreten bist .ist eine andere sache….

    mit dem Professor aus Wales meinest du sicher den raimund karl ,der auch bei uns hier im Forum vertreten ist--meine ganz persönliche Meinung ist das er jetzt nicht FÜR uns sondler ist(das wäre ein krasser widerspruch zu seiner Berufsehre)

    aber er zeigt zumindest auf ,was hier bei uns Österreichern schiefläuft.....


    ich wünsch dir noch alles gute für deine Bemühungen und hoffe nur das dir noch genug zeit für das wesentliche bleibt....

    endlos sondeln auf glatten äckern:):thumbsup:

    l.g.harry

    Der liebe Gott beschütze mich vor meinen Freunden-
    vor meinen Feinden kann ich mich wehren................