Testbericht mit dem Shadow X5
Der Troy Shadow X5 kommt aus der USA und wurde von der Fa. Troy Custom Detectors entwickelt. Die Detektoren von Troy werden durch die Firma Fisher gefertigt.
Gekauft habe ich den Shadow X5 von Thomas Skroch DSD Deep Scan Detectors.
1.0 Control Panel des Shadow X5
2.0 Einstellung des Troy Shadow X5
3.0 Verarbeitung
4.0 Testbericht
[size=18px]1.0 Control Panel des Shadow X5[/size]
1. Select - Ground Balance (GB) Bodenabstimmung wahlweise:
·Manual GB
·Fixed GB
·B. Sand MGB
2. GB - Ground Balance Endlosdrehknopf:
·positiver Bodenabgleich
·negativer Bodenabgleich
3. Mode - Discschalter
·Beach Disc
·Normal Disc
·All Metal
4. Disc - Discregler
·integrierter Batterietest
5. Freq - Frequenzregler
·Hi
·Norm
·Lo
6. Target Check – Buntmetallinfo
·Zinc
·Norm
·Nickel
7. Sens – Empfindlichkeitsregler bzw. Ein und Ausschalter:
·Einstellmöglichkeit von 1-10
8. VCO PP – Pinpoint
·Möglichkeit des Pinpointen durch Verwendung des Druckknopfes
9. Threshold – Schwebetonregler (auf dem Bild nicht ersichtlich L)
Einstellung des Schwebetones im Allmetallmodus
[size=18px]2.0 Einstellung des Troy Shadow X5[/size]
1. Einschalten des Detektors mit dem Regler – Sens / 8 – 9
Der Regler – Sens sollte so hoch als möglich eingestellt werden. Wird der Detektor unruhig stellt den Regler – Sens einfach etwas zurück.
2. Einstellung des Disc – Reglers / 2,8 - 3
Bereits bei dieser Einstellung werden kleine Eisenteile, Nägel und kleine Folienteile ausdiskriminiert. Je höher der Disk – Regler eingestellt wird, desto mehr Buntmetalle bzw. größere Eisenobjekt werden anhand ihrer Leitfähigkeit ausgeblendet.
3. Einstellung des Target Check – Schalter auf Norm
Mit dem Target Check – Schalter hat man zusätzlich die Möglichkeit zur Kontrolle, ob der Leitwert eines Objektes ober oder unterhalb eines bestimmten Dicriminatorpunktes liegt.
Nickel: Nägel, Draht, Kleineisen, Kronkorken, kleine Silber und Alufolie
Zink: Nägel, Draht, Kleineisen, Kronkorken, kleine Silber,- und Alufolie, Nickel-Kupfernickel, Abziehlaschen, klein Goldringe und Goldmünzen
4. Einstellung des Freq – Schalter auf Norm (19kHz)
HI = 19,2kHZ / Norm = 19kHz / Lo = 18,8 kHz
Suchen mehrere Leute in einem Bereich und es kommt dadurch zu Störungen, könnt Ihr diese durch wechseln der Arbeitsfrequenz auf (Hi oder Lo) beeinflussen.
5. Einstellen des Schwebetons bzw. den Grundarbeitstones:
Der Grundarbeitston wird im All Metalmodus eingestellt. Natürlich auch wie bei der späteren Bodenabgleich darf sich kein Metall unter der Spule befinden. Anheben der Spule ungefähr 20cm parallel zum Boden. Dreht den Regler so lange im Urzeigersinn bis Ihr einen gleichbleibenden Ton hört. Dieser sollte nicht zu leise und auch nicht zu laut eingestellt werden.
Zu leiser Grundarbeitston: von tiefer liegenden Objekten bekommt man keine Signale mehr.
Zu lauter Grundarbeitston: Pinpoint - Modus funktioniert nicht mehr richtig, instabiler Disc
6. Einstellung des Bodenabgleichs (GB):
Genau wie die Eisntellung des Grundarbeitstones wird der Bodenabgleich im All Metalmodus durchgeführt. Auch hierbei dürfen sich keine Metalle unter der Spule befinden.
Anheben der Spule ungefähr 20cm parallel zum Boden.
Senkt ihr die Spule und der Grundarbeitston wird lauter, spricht man von einem positiven Ergebnis! Ground Balance (GB) in den minus Bereich drehen!
Senkt ihr die Spule und der Grundarbeitston wird leiser, so spricht man von einem negativen Ergebnis! Bround Balance (GB) in den plus Bereich drehen!
Der Bodenabgleich ist dann richtig gemacht wenn beim auf und Abbewegen der Spule der Grundarbeitston halbwegs gleichbleibend ist.
Stellt den Grundarbeitston auch mal etwas negativ oder positiv ein, grabt eine 50cent münze in 23 - 25cm ein und probiert wie der Detektor am besten reagiert.
Umschalten in den Disc Modus und los geht’s.
Kontrolliert öfters ob der Bodenabgleich noch korrekt eingestellt ist um ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen.
[size=18px]3.0 Verarbeitung:[/size]
Die Verpackung des Detektors erinnert stark an die Detektoren von Fisher. Alleine wenn man die Verpackung öffnet und sieht wie der Detektor verpackt ist, merkt man den hohen Qualitätsstandard dieser Marke.
Das Gestänge des Detektors besteht aus drei Teilen und hat im demontierten zustand eine Länge von ungefähr 480mm. Durch die drei Teile ist der Detektor auch leicht in jedem grösseren Rucksack zu verstauen.
Die Spule sieht sehr gut Verarbeitet aus und ist mit einer Kunststoffschraube mit dem Gestänge verbunden.
Die Regler des Bedienpultes gehen etwas stärker zu drehen, durch dies ist auch eine Verstellung der Einstellung durch leichtes ankommen, nicht möglich. Das stärkere drehen der Regler ist meiner Meinung nach auf die Montage der darunter liegenden O-Ringe zurück zu führen.
Durch die O-Ringe unter den Drehreglern sollte auch gewährleistet sein, dass keine nässe bzw. Feuchtigkeit in die Elektronik eindringt.
Das Elektronikgehäuse selbst ist aus Kunststoff, sieht sehr robust aus und weist in keinster weise Mängel auf.
Sucht man ohne Kopfhörer (Bild rechts) ist sogar eine Schutzkappe für die Kopfhörerbuchse vorhanden.
Der Griff des Detektors ist aus Schaumstoff und liegt einfach super in der Hand.
Die Armstütze ist aus Metall und sind mit Schaumstoff ausgekleidet.
Auch die Farbwahl des Detektors ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen.
Durch das Leichtgewicht von ungefähr 1,4kg und die gute Ausbalanciertheit steht einer stundenlangen Suche nichts mehr im Wege.
Auf den Punkt gebracht kann man sagen, dass der Shadow X5 in der Verarbeitung ein TOP Qualitätsprodukt ist.
[size=18px]4.0 Testbericht:[/size]
Der Testbericht wird sich in drei Bereiche unterteilen.
1.Lufttest
2.Bodentest in lockeren Boden
3.Bodentest in gewachsenen Boden
Alle werte in der Tabelle sind in mm.
Auf der linken Seite sind die IST- Werte sprich die tatsächlichen Ergebnisse. Auf der Linken Seite sind in der Spalte trockenen und gewachsenen Boden Vermutungen in der Tabelle eingetragen. Diese dienen rein für mein Interesse ob ich mit meiner Vermutung richtig gelegen bin.
Links die Tabelle mit den IST – Werten wird vervollständigt sobald ich noch mehr Erfahrungen mit dem Detektor gesammelt habe.
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