Auf Wunsch Orio´s gebe ich meine Erfahrungen mit dem XP GoldMaxx weiter:
Ich suchte 18 Jahre lang mit einem D-Tex-Detektor (kennt keiner) und 2004 entschloss ich mich für den Neuankauf eines Top-Gerätes. Vor dem D-Tex hatte ich lediglich einen Beachcomber von Whites (war aber Billigst-Gerät). Somit kann ich den GoldMaxx mangels Erfahrung nicht mit Minelabs oder anderen Detektoren vergleichen!
Nachdem ich eine Firma in OÖ ausfindig machen konnte, durfte ich den GoldMaxx auch gleich in dessen Garten testen. Der Detektor zeigte schon bei den Lufttest´s eine gewaltige Leistung im Vergleich zu meinem alten Gerät, also gekauft das Ding.
Nunmehr besitze ich das Gerät bereits ein Jahr und hier mein Erfahrungsbericht:
Das Gerät scheint äußerlich etwas billig verarbeitet zu sein (Elektronikgehäuse hält auf einem weichen Plastikrahmen), aber das stört mich nicht allzu sehr. Da der GoldMaxx ja ein wertvolles Gerät ist, darf man durchaus etwas vorsichtiger damit umgehen (mit einer 900,-- Euro Kamera, haut man ja auch nicht damit herum).
Das Gerät wird mit 8 Mignon-Batterien betrieben, was schon mal gut ist, falls der Saft einmal unterwegs ausfällt. Die Batterien werden allerdings in eigens angefertigten (je zwei) Batterienboxen gehalten, deshalb diese Boxen immer im Gerät lassen (gell MG 42!).
Der Stromverbrauch des Gerätes erscheint mir äußerst gering. Die Sonde selbst ist sehr leicht und man kann schon mal länger damit sondeln.
Ferner gefällt mir beim GoldMaxx, dass es keinen Grundton oder Leitton mehr gibt. Das heißt, das Gerät ist so lange still bis ein Metallobjekt unter der Spule ist. Dadurch kann man schon mal einen ganzen Tag lang suchen, ohne mit Ohrensausen nach Hause zu Fahren.
Die Suchtiefe ist meiner Meinung enorm, für eine „normale“ Metallsonde. Klar gibt es noch stärkere Geräte (Förstersonden, etc) diese sind jedoch nicht mehr so handlich.
Natürlich hat die große Suchleistung auch Nachteile. So lässt sich zum Beispiel ein Badeplatz nicht „abgrasen“. Aufgrund der Doppel-D-Spule und der wohl großen Empfindlichkeit, ist das Ausfindigmachen vieler nebeneinander liegender kleiner Gegenstände äußerst mühsam und man wird das Vorhaben bald aufgeben. Ist aber halt nur auf Badeplätzen so. Die Kleinteileempfindlichkeit ist der Wahnsinn. Selten so viele kleine Gegenstände (wenn auch bisher Müll) ausgegraben!
Eine Metallunterscheidung ist auch vorhanden. Man kann zwischen Zwei- oder Drei-Ton-Unterscheidung auswählen. Ich nehme die Zweit-Ton-Unterscheidung. Eisen sollte mit einem tiefen Ton angezeigt werden (außer die Substanz ist besser erhalten oder relativ groß), Nicht-Eisen-Metalle mit einem höheren Ton. Dass eine optische Anzeige am Gerät fehlt, stört mich nicht.
Alles in Allem, bereue ich nur, dass ich das Gerät nicht schon viel viel früher gekauft habe. Jetzt muss ich ein paar alte Plätze mehr nachsuchen! Ich würde das Gerät sofort wieder kaufen!
MfG
Schöfie



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