Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ne Frage zum E-Track
Hi Leute
Da ich immer noch mit dem Gedanken Spiele mir den E - Track in der deutschen Version zuzulegen und ich schon zahlreiche Foren durch gearbeitet habe,
habe ich irgendwo eine negative Aussage aufgeschnappt das der E - Track kein Wasser mag.
In dem Sinne das, wenn es Regnet, würde er an Tiefe verlieren. Stimmt das ?
Würde gerne eure Meinung da zu hören.
Da wir bei uns bis - 10 Grad im Winter Wald unterwegs sind, ist der Boden durch die Bäume nedd so tief gefroren.
Wie kommt er mit Kälte aus ? :sfn:
merci und bis denne jackomo
ralph2910
11.07.2010, 11:52
Hatte lange einen e-trac und kann mir diese Aussage nun gar nicht vorstellen. Ich würde sagen - wenn mich jemand fragt - dass der e-trac bei feuchtem Wetter an Tiefe zulegt - wie denke ich die anderen Detektoren auch. Warum ?! Wasser leitet und ist ein guter Leiter, deswegen mehr Tiefe. Ich gehe zum Beispiel gerade wenn es regnet oder geregnet hat zum Suchen, da ich mich auf mehr Tiefe verlassen kann ! Ich persönlich denke, dass die Aussage die Du aufgeschnappt hast schwachsinn ist ;) Ist aber nur meine Meinung ...
hi leute !
ihr habt da nehm ich an unwissentlich eine sehr interessante frage aufgeworfen:
wie verhält sich die suchtiefe bei feuchtigkeit/nässe ?
nach meinem persönlichen empfinden geb ich dem ralph 100% recht, geht
tiefer bei feuchte !
was mich jetzt wirklich interessieren würde wär das warum.
ralph deine erklärung ist physikalisch zwar grossteils korrekt aber total irrelevant da wir ja keine spannung in den boden jagen sondern ein magnetfeld.
wasser jedoch verhält sich diamagnetisch s.h. es reagiert auf ein äusseres magnetfeld und versucht ein gegenfeld aufzubauen was eigentlich die suchtiefe negativ beeinflussen würde.
zugegeben es ist ein eher schwacher effekt aber spricht doch gegen gesteigerte tiefe würd ich sagen.
wenn mir das wer erklären kann spendier ich ihm beim nächsten treffen ein bier und auf wunsch gibts ein schulterklopfen obendrauf :D
lg erich:smoker:
Also ich hab bis jetzt keinen unterschied bemerkt ...
sebiunger
11.07.2010, 20:18
Mir kommt auch vor wenns nass is geht er tiefer, bin mir ziemlich sicher dass das so ist.
Nertomarus
12.07.2010, 02:17
Ja, über diese Frage habe ich mir auch schon öfters den Kopf zerbrochen und bin auf keine stichhaltige Erklärung gekommen. Was man auch noch bedenken sollte ist dass sich feuchte Erde ausdehnt. 10 cm trockene Erde sind 12 cm feuchte Erde; demnach müsste man weniger finden; auch wenn er gleich tief geht.
Ich habe mal einen Versuch gemacht und ein Objekt in der Wies vergraben, dass ich es grade noch detektieren konnte. Dann habe ich auf 1 m² ca. 10 Liter Wasser gespritzt; am Signal hat sich aber nichts geändert.
klar, es ist schwierig ohne genaue tests das wirklich zu unterscheiden, ob ein fund bei feuchter erde tiefer geortet wird als wenn wirklich alles trocken ist. allerdings habe ich die erfahrung gemacht, dass bei langanhaltender trockenheit funde schwerer zu orten sind als wenn eine gewissen grundfeuchtigkeit vorhanden ist. bei feuchter erde sind die signale knackiger - zumindest bei meinem lehmigen boden hier. diese erfahrung teilt sich mein e-trac auch mit der vorigen sonde whites mxt.
Wirkt evtl. das Wasser mit den gelösten Huminsäuren als Elektrolyt, der die magnetische Leitfähigkeit des Bodens verbessert bzw den im boden eingelagerten paramagnetischen Teilen die möglichkeit gibt, sich auch ein nahe liegendes grösseres Objekt einzurichten?
siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Paramagnetismus
Nertomarus
12.07.2010, 20:36
An Buntmetall werden sich die paramagnetischen Teilchen nicht ausrichten. Und wenn der Detektor mit ein paar kHz drüberschwingt können die auch nicht mitschwingen.
Angenommen der feuchte Boden erhöht die elektr. Leitfähigkeit des Bodens, warum kann dadurch das Magnetfeld des Detektors tiefer eindringen?
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