ralph2910
15.06.2010, 15:03
Ich möchte dem Forum kurz über meine ersten Erfahrungen mit dem Fisher F70 berichten ...
Als Vorgeschichte muss man sagen, dass ich in den letzten Jahren ausschliesslich Geräte von Minelab hatte ( x-terra 30, Quattro, e-trac ). Nach einer OP am Ellenbogen war ich nun gezwungen mich nach einem leichteren Gerät umzusehen.
Wer Minelab benutzt, der weiss ja, dass die Geräte nicht gerade Leichtgewichte sind. Der Unterschied zwischen Minelab ( ca. 1,9 kg ) und Fisher F70 ( ca. 900 g ) sind schätzungsweise 1 kg ! Das ist schon beachtlich und hinsichtlich des Gewichtes ein riesiger Unterschied.
Mario hat mir dann jedenfalls zum Fisher F70 geraten. Danke nochmals Mario für die tolle Beratung und den Service !
So, nun zu meinen ersten und heutigen Erfahrungen:
Heute bin ich zum ersten mal mit dem Fisher F70 losgezogen und habe mir hierfür eine ziemlich alte Wiese herausgesucht. Die Funde, welche sich in ca. 2 Stunden ergeben haben sind in Ordnung, jedoch lag keiner der Funde tiefer als 10 cm und fast alle Fundstücke sind recht gross und waren deshalb auch leichter zu finden.
Beim gestrigen Auspacken des Gerätes dachte ich mir " oh mein Gott, und wieder ein amerikanisches Scheiss-Produkt " ;) Tatsächlich will ich das Produkt als typisch amerikanisch bezeichnen. Die Verarbeitung ist ok, jedoch nicht überdurchschnittlich hochwertig und auch nicht besonders ausgereift ( was für amerikanische Produkte typisch ist ). Mit der Verarbeitungsqualität eines e-trac nicht zu vergleichen, jedoch spielt der e-trac für mich auch in einer anderen Detektoren-Klasse. Im ersten Moment lag der Detektor im Vergleich zu Minelab wie ein " Kindergerät " in der Hand.
Bei meinem heutigen Suchgang habe ich beide vorhandenen und vorprogrammierten Programme ausprobiert und habe mit den Einstellungen gespielt. Ab einer bestimmten Einstellung der Empfindlichkeit begann der Detektor mit den typischen und verwirrenden Fehlsignalen ( so ab 80 ). Bei den Standardeinstellungen ( Werkseinstellungen ) läuft der Detektor ruhig, liefert jedoch nur Oberflächenfunde bis max. 5 cm. Der Bodenabgleich ist einfach und fix zu machen.
Das finde ich am F70 positiv:
* Gewicht
* leichte und einfache Bedienbarkeit und überschaubares Display
* intuitive und übersichtliche Menüführung
* die wichtigsten Einstellungsvarianten für das Sondengehen sind vorhanden
* Ovale Standardspule / Spule
Das finde ich negativ:
* Gestänge ist für diesen Preis des Detektors und diese Detektorenklasse zu einfach gestaltet
* Preis
* Tiefenleistung bzw. Tiefenergebnis
* Look eines einfachen Kinderdetektors
* die Gesamt-Qualität lässt bei dem Detektorpreis etwas zu wünschen übrig.
FAZIT:
Der Detektor ist sehr leicht und das taugt mir sehr gut. An die USA-Qualität und die neuen Töne des Detektors muss ich mich eben gewöhnen. Ich gebe dem Detektor auf jeden Fall ein paar Chancen und probiere den Detektor in verschiedenen Situationen aus. Wenn ich jedoch die Tiefe nicht angemessen hin bekomme, dann wäre das auf jeden Fall ein " knock off - Kriterium " für den Detektor und für mich, da ich einen Kinderdetektor auch günstiger bekommen kann ;)
Wie immer gilt:
Wer sachdienliche Hinweise zu den Funden und eine nette Meinung hat ist in diesem Beitrag willkommen ! Wer dumme Sprüche machen will soll diese bei seiner Mami, seinen Munitionsucherkollegen oder seiner Freundin los werden ;) Meine geschilderten Erfahrungen sind heutige Momentaufnahmen.
Ich würde mich freuen, wenn mir andere Mitglieder Einstellungs-Tipps für den Detektor geben können !
GUT FUND !
Funde: Silberlöffel, Knöpfe, Schelle / Glocke, 3,- Euro, Saatgutplombe
Als Vorgeschichte muss man sagen, dass ich in den letzten Jahren ausschliesslich Geräte von Minelab hatte ( x-terra 30, Quattro, e-trac ). Nach einer OP am Ellenbogen war ich nun gezwungen mich nach einem leichteren Gerät umzusehen.
Wer Minelab benutzt, der weiss ja, dass die Geräte nicht gerade Leichtgewichte sind. Der Unterschied zwischen Minelab ( ca. 1,9 kg ) und Fisher F70 ( ca. 900 g ) sind schätzungsweise 1 kg ! Das ist schon beachtlich und hinsichtlich des Gewichtes ein riesiger Unterschied.
Mario hat mir dann jedenfalls zum Fisher F70 geraten. Danke nochmals Mario für die tolle Beratung und den Service !
So, nun zu meinen ersten und heutigen Erfahrungen:
Heute bin ich zum ersten mal mit dem Fisher F70 losgezogen und habe mir hierfür eine ziemlich alte Wiese herausgesucht. Die Funde, welche sich in ca. 2 Stunden ergeben haben sind in Ordnung, jedoch lag keiner der Funde tiefer als 10 cm und fast alle Fundstücke sind recht gross und waren deshalb auch leichter zu finden.
Beim gestrigen Auspacken des Gerätes dachte ich mir " oh mein Gott, und wieder ein amerikanisches Scheiss-Produkt " ;) Tatsächlich will ich das Produkt als typisch amerikanisch bezeichnen. Die Verarbeitung ist ok, jedoch nicht überdurchschnittlich hochwertig und auch nicht besonders ausgereift ( was für amerikanische Produkte typisch ist ). Mit der Verarbeitungsqualität eines e-trac nicht zu vergleichen, jedoch spielt der e-trac für mich auch in einer anderen Detektoren-Klasse. Im ersten Moment lag der Detektor im Vergleich zu Minelab wie ein " Kindergerät " in der Hand.
Bei meinem heutigen Suchgang habe ich beide vorhandenen und vorprogrammierten Programme ausprobiert und habe mit den Einstellungen gespielt. Ab einer bestimmten Einstellung der Empfindlichkeit begann der Detektor mit den typischen und verwirrenden Fehlsignalen ( so ab 80 ). Bei den Standardeinstellungen ( Werkseinstellungen ) läuft der Detektor ruhig, liefert jedoch nur Oberflächenfunde bis max. 5 cm. Der Bodenabgleich ist einfach und fix zu machen.
Das finde ich am F70 positiv:
* Gewicht
* leichte und einfache Bedienbarkeit und überschaubares Display
* intuitive und übersichtliche Menüführung
* die wichtigsten Einstellungsvarianten für das Sondengehen sind vorhanden
* Ovale Standardspule / Spule
Das finde ich negativ:
* Gestänge ist für diesen Preis des Detektors und diese Detektorenklasse zu einfach gestaltet
* Preis
* Tiefenleistung bzw. Tiefenergebnis
* Look eines einfachen Kinderdetektors
* die Gesamt-Qualität lässt bei dem Detektorpreis etwas zu wünschen übrig.
FAZIT:
Der Detektor ist sehr leicht und das taugt mir sehr gut. An die USA-Qualität und die neuen Töne des Detektors muss ich mich eben gewöhnen. Ich gebe dem Detektor auf jeden Fall ein paar Chancen und probiere den Detektor in verschiedenen Situationen aus. Wenn ich jedoch die Tiefe nicht angemessen hin bekomme, dann wäre das auf jeden Fall ein " knock off - Kriterium " für den Detektor und für mich, da ich einen Kinderdetektor auch günstiger bekommen kann ;)
Wie immer gilt:
Wer sachdienliche Hinweise zu den Funden und eine nette Meinung hat ist in diesem Beitrag willkommen ! Wer dumme Sprüche machen will soll diese bei seiner Mami, seinen Munitionsucherkollegen oder seiner Freundin los werden ;) Meine geschilderten Erfahrungen sind heutige Momentaufnahmen.
Ich würde mich freuen, wenn mir andere Mitglieder Einstellungs-Tipps für den Detektor geben können !
GUT FUND !
Funde: Silberlöffel, Knöpfe, Schelle / Glocke, 3,- Euro, Saatgutplombe