Vinzenz 1
30.11.2009, 15:09
Vor längerer Zeit habe ich im Forum mal wegen Erfahrungen mit Pin Pointern herumgefragt. Da die Meinungen unterschiedlich oder die Threads recht alt waren, möchte ich nun für alle, die einen Pin Pointer in Erwägung ziehen, meine Erfahrungen zum Besten geben. Angeregt hat das übrigens dankenswerterweise der Alibaba, mit dem ich dazu auch in Kontakt war.
Da die günstigen Geräte wie der BT Pointer um € 50,-- teilweise eher schlechte Kritiken vor allem bezüglich der Herstellungsqualität hatten, ich mehr ein Gelegenheitssucher bin und mir daher Geräte wie der Garrett Pro Pointer um € 130,-- zu teuer waren, habe ich mich für eine preisliche Zwischenvariante entschieden, nämlich einen handelsüblichen Leitungssucher. Der hat dazu noch den Zusatznutzen, stromführende Leitungen anzuzeigen. Fürs Sondeln unwichtig, aber im Haushalt nützlich.
Genommen habe ich den Bosch 78221 DMF 10. Dachte mir, wenn er fürs Sondeln nicht taugt, nützt er wenigstens zu Hause was.
Gekostet hat das Teil bei Amazon vor einigen Monaten etwa € 75,-- (Baumarkt ca. € 100,--). Die Verarbeitung ist absolut Top und sehr robust. Keine Stangeln die wegstehen wie bei anderen Pinpointern. Das Ding kommt mit einer Gürteltasche. Die Schlaufe hat aber einen miesen Klettverschluss und löst sich leicht vom Gürtel. Diese müsste man annähen oder annieten.
Das Ding hat die Maße: L=20,4cm; B=8,3cm; H=3cm. Nicht gerade Hosentaschentauglich aber akzeptabel. Die Handhabung ist einfach. Das Gerät kalibriert sich automatisch und schnell. Gesucht wird, und das ist ev. ein Nachteil gegenüber den normalen Pin Pointern, indem man das Gerät flach über den Boden führt. Mit der Spitze im tiefen schmalen Loch suchen ist da nicht. Der Nachteil ist aber meiner Ansicht nach nicht gravierend. Mit der Spitze zu suchen geht zwar grundsätzlich, nur ist da die Suchtiefe auf 1-2 cm eingeschränkt. Eine Zoomfunktion hat es übrigens auch, die bringt aber nicht wirklich was.
In der Multianzeige wird ein starkes Signal mit einem roten Licht und einem Ton angezeigt, bei schwächeren nur über eine Skala, das da was ist. Außerdem zeigt er halbwegs verlässlich an, ob es ein Eisen- oder ein Nichteisenmetall (magnetisch - nicht magnetisch) ist.
Die wichtigste Frage ist die Suchtiefe. Ich habe dazu eine 10 Cent Münze genommen. Loch gegraben, Münze rein, zugeschüttet, festgeklopft. Dabei wurde die Münze so bis etwa 5 cm Tiefe angezeigt. Das Ding ist also nicht für tiefe Sachen geeignet. Dazu gibt es ja auch den Pin Pointer an der Sonde. Der Bosch ist also nur für die Feinarbeit. Seine Aufgabe ist das Finden von kleinen Scheißerln im Aushub, den mit Gatsch verklebten kleinen Münzen oder wenn man schon recht nah ist und vorsichtig und gezielt graben möchte.
Habe keinen direkten Vergleich mit professionellen Pin Pointern, habe den Kauf aber nicht bereut.
Vielleicht verwendet jemand ein Gerät wie den Garrett Pro Pointer und könnte mal einen Vergleich dazu einstellen.
Grüße und Gut Fund.
Da die günstigen Geräte wie der BT Pointer um € 50,-- teilweise eher schlechte Kritiken vor allem bezüglich der Herstellungsqualität hatten, ich mehr ein Gelegenheitssucher bin und mir daher Geräte wie der Garrett Pro Pointer um € 130,-- zu teuer waren, habe ich mich für eine preisliche Zwischenvariante entschieden, nämlich einen handelsüblichen Leitungssucher. Der hat dazu noch den Zusatznutzen, stromführende Leitungen anzuzeigen. Fürs Sondeln unwichtig, aber im Haushalt nützlich.
Genommen habe ich den Bosch 78221 DMF 10. Dachte mir, wenn er fürs Sondeln nicht taugt, nützt er wenigstens zu Hause was.
Gekostet hat das Teil bei Amazon vor einigen Monaten etwa € 75,-- (Baumarkt ca. € 100,--). Die Verarbeitung ist absolut Top und sehr robust. Keine Stangeln die wegstehen wie bei anderen Pinpointern. Das Ding kommt mit einer Gürteltasche. Die Schlaufe hat aber einen miesen Klettverschluss und löst sich leicht vom Gürtel. Diese müsste man annähen oder annieten.
Das Ding hat die Maße: L=20,4cm; B=8,3cm; H=3cm. Nicht gerade Hosentaschentauglich aber akzeptabel. Die Handhabung ist einfach. Das Gerät kalibriert sich automatisch und schnell. Gesucht wird, und das ist ev. ein Nachteil gegenüber den normalen Pin Pointern, indem man das Gerät flach über den Boden führt. Mit der Spitze im tiefen schmalen Loch suchen ist da nicht. Der Nachteil ist aber meiner Ansicht nach nicht gravierend. Mit der Spitze zu suchen geht zwar grundsätzlich, nur ist da die Suchtiefe auf 1-2 cm eingeschränkt. Eine Zoomfunktion hat es übrigens auch, die bringt aber nicht wirklich was.
In der Multianzeige wird ein starkes Signal mit einem roten Licht und einem Ton angezeigt, bei schwächeren nur über eine Skala, das da was ist. Außerdem zeigt er halbwegs verlässlich an, ob es ein Eisen- oder ein Nichteisenmetall (magnetisch - nicht magnetisch) ist.
Die wichtigste Frage ist die Suchtiefe. Ich habe dazu eine 10 Cent Münze genommen. Loch gegraben, Münze rein, zugeschüttet, festgeklopft. Dabei wurde die Münze so bis etwa 5 cm Tiefe angezeigt. Das Ding ist also nicht für tiefe Sachen geeignet. Dazu gibt es ja auch den Pin Pointer an der Sonde. Der Bosch ist also nur für die Feinarbeit. Seine Aufgabe ist das Finden von kleinen Scheißerln im Aushub, den mit Gatsch verklebten kleinen Münzen oder wenn man schon recht nah ist und vorsichtig und gezielt graben möchte.
Habe keinen direkten Vergleich mit professionellen Pin Pointern, habe den Kauf aber nicht bereut.
Vielleicht verwendet jemand ein Gerät wie den Garrett Pro Pointer und könnte mal einen Vergleich dazu einstellen.
Grüße und Gut Fund.