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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : frage zu spulenkabel & feritkern!



orio
05.07.2003, 19:49
hallo leute!

da ich kein elektriker oder elektroniker bin, habe ich nun bezüglich des feritkerns und ein paar andere fragen.

1) rund um das spulenkabel baut sich ein magnetfeld auf oder?

2) bei den meisten spulen ist ja das kabel sehr lange, dadurch hatte ich bei meinem lobo z.b. das kabel aneinander rund um das gestänge gewickelt (siehe bild).
wird so das magnetfeld nicht verstärkt :?:

3) hat dieses magnetfeld eine negative auswirkung auf irgend welche bauteile oder die leistung des detektors?

4) kann ich mit einem feritkern das magnetfeld beeinflussen, oder ist ein feritkern für etwas ganz anderes gedacht?

danke & grüsse
orio

Horst
06.07.2003, 19:21
Hallo orio!

Ich bin zwar auch kein Spezi, aber wie du schon schreibst müßte das Kabel wie eine Spule wirken ob mit Metallkern oder als Luftspule, währe ein Messversuch Wert ob ein bar Henrys herauskommen. Ich hätte sogar einige Fe-Ringe oder solche die sich einfach über das Kabel klemmen lassen um Mantelströme zu vermindern oder zu beseitigen. Na, habe wir denn keinen Elektroniker in unserer Runde?

danclor
06.07.2003, 19:30
Iceman müsste eigentlich da der Spezialist sein!

zimbo
11.01.2004, 23:50
Hi alle,

da das Kabel abgeschirmt ist und es sich nur um eine niedrige Frequenz handelt, hat der Metallstab kaum einfluss.
Trotzdem sollte das Kabel nicht so dicht beieinandeliegend um den Stab gewickelt werden. Es kann sonst zu einer gewissen Dämpfung und Signalverzeerung kommen.


Gruß

danz
13.04.2006, 12:21
Die Firma Amidon erzeugt speziele Ferrit od. Eisenpulverkerne in verschiedenen Ausführungen und für verschiedene Frequenzen!Die genaue Adresse weiß ich nicht.Um sogenante Mantelströme abzuhalten benötigt man Kerne die für diese frequenz ausgelegt sind.Es bringt nichts irgendeinen Klappkern auf das Kabel anzubringen der Frequenzmässig nicht passt.Bei Ringkernen weche es in verschidenen zusammensetzungen und Formen gibt, kann man das Kabel auch durch den Ring wickeln,vorausgesetzt der Ring hat einen Innendurchmesser das man den Stecker nach zwei maliger Umrundung noch durchbringt.Je öffter man das Kabel durch den Ring zieht desto wircksamer wird die Abschirmung.Das Kabel so eng wie möglich um den Ringkern wickeln.Bei Klappkernen gibt ja der innendurchmesser des Kernes bzw.Kabel alles vor.
Grüße Danz :!: :idea: :) :smoker:

Nertomarus
13.04.2006, 12:59
Servas Mario!

Also das Kabel ist zwar im weitestem Sinne eine Spule, jedoch ist sie bifilar gewickelt.
D.h. genau dort wo der Strom "hineinfließt", fließt er auch wieder "hinaus", bzw. nur 1-2 mm weiter danben in der Litze nebenan.
Also baut sich durch das niederfrequente Ansteuer-Signal kein Magnetfeld um das Kabel auf.

Der Grund warum manche Detektoren (wenn ich mich nicht irre der DFX) einen Ferrit um das Kabel haben ist jener, dass umliegende Geräte nicht gestört werden. Das kann passieren wenn es im Kabel zu sehr schnellen Stromänderungen kommt (das ist aber nur bei manchen Detektoren der Fall, die meisten Geräte arbeiten mit einem Sinus-Strom, dort gibt es auch keine schnellen Strom-Wechsel.)

Die Sache mit der Einstreuung von Fehlsignalen ins Kabel halte ich für ein Märchen.
Die Spule ist extra dazu gebaut um Signale aufzunehmen, d.h. die ist auch wie dafür geschaffen Fehlsignale und Störungen aufzunehmen. Da macht ein bißchen Kabel keinen Unterschied mehr.

Ich mach mal einen einfachen Vergleich:
Du willst Regenwasser sammeln. Dazu machst du ein rundes Becken mit einem Durchmesser von 5 Metern und einer oben offenen Ableitung mit einem Meter Länge und 5 cm Breite. Dort fließt es dann in einen geschützten Behälter.
Da aber neben dem "gutem" Regen auch mal ein paar Schmutztropfen einfallen hilft es nichts nur über die Ableitung ein kleines Dach zu machen, denn es fällt noch genug Schmutz in das Becken.

danz
13.04.2006, 13:10
Ich sehe es ist ein Kenner der Matherie am Werk! :verzeih:
Grüße Danz