orio
14.09.2005, 13:09
1.1 Testbericht Minelab Sovereign GT!
Der Minelab Sovereign GT kommt aus Australien und wurde von der Firma Minelab entwickelt.
Gekauft habe ich den Sovereign GT von, Thomas Skroch DSD Deep Scan Detectors. (http://www.deepscan.de/)
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/sovereign_gt.jpg
2.0 Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Detektors ist im Großen und Ganzen gut.
Vom Gewicht fällt der Sovereign GT unter die schwereren Detektoren.
Das Teleskopgestänge ist zweiteilig und kann man leider fast nicht zusammenschieben.
Das Gestänge selber wackelt nicht und ist sehr stabil.
Die Verarbeitung der Spule des Spulenkabels und des Elektronikgehäuses ist sehr gut.
3.0 Einstellung:
3.1 Disc-Kippschalter: Iron Mask On
3.2 Ground Balance Kippschalter: P / Point
3.3 Threshold Silent Search Kippschalter: Threshold
3.4 Noise Cancel: Band 1 & Band 2
Sollten Störgeräusche durch einen anderen Detektor auftreten, kann man zwischen Band 1 und Band 2 wechseln.
3.5 Volume: Im Urzeigersinn auf Anschlag wenn es jemanden zu laut ist kann man kann man gegen den Uhrzeigersinn etwas leiser drehen.
3.6 Sensitivity: Im Uhrzeigersinn aus dem Auto-Bereich drehen. Je weiter du den Sensitivity im Uhrzeigersinn drehst desto weniger wird die Sensitivity bzw. verlierst du an Suchtiefe.
Im Auto-Bereich läuft der Sovereign GT wesentlich ruhiger, man verliert jedoch deutlich an suchtiefe.
3.7 Threshold: Den Threshold so weit im Uhrzeigersinn drehen, bis ihr einen gleich bleibenden Hintergrundton hört.
3.8 Disc: Ich hatte den Disc immer auf 0, da der Sovereign GT einen sehr starken Vorfilter hat. Je weiter der Disc-Regler im Uhrzeigersinn gedreht wird desto mehr wird ausgefiltert.
3.9 Notch: Auch den Notch hatte ich immer auf 0. Will man mit dem Notch suchen muss er höher als der Disc eingestellt werden um wirksam zu werden.
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/elektronik_sovereign_gt.jpg
4.0 Luft,- und Bodentest sowie prozentuelle Abweichung:
Bei dem Luft,- und Bodentest wurden folgende Objekte getestet:
1. Goldscheibe Ø 8mm / 0,9g
2. Follis Ø 15mm
3. Denar Ø 18mm
4. 50 cent Ø 24mm
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/testobjekte.jpg
Die Lufttests führte ich wie folgt durch:
Ich legte hierzu den Detektor auf einen Glastisch und richtete die Spule im rechten Winkel zum Tisch aus.
Direkt vor der Spule legte ich ein Blatt Papier auf welchem ich eine Skalierung in cm festgelegt habe.
Auf einem, 300mm langem Plastiklineal klebte ich die o.a. Testobjekte an.
Nun bewegte ich das Lineal der Skalierung entlang bis zu dem letzten grabwürdigen Signal.
Die Bodentests führte ich wie folgt durch:
Hierzu grub ich im rechten Winkel zur Oberfläche ein Loch. Die Objekte wurden dann mit einem Plexiglas parallel zur Erdoberfläche eingeschoben.
Hierbei ging ich immer einen 2cm tiefer bis zu dem letzten grabwürdigen Signal.
Nach dem drücken des unten angeführten Link, kommt ihr direkt zu den Messergebnissen und Diagram der Luft,- und Bodentests.
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/test_minelab_sovereign_gt_1.jpg
Link Luft,- Bodentest (http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/test_minelab_sovereign_gt.jpg)
5.0 Feldversuch:
Die ersten Versuche mit dem Sovereign GT, startete ich auf einem Aushub. Der Aushub war von einer Siedlungsstelle und war stark mit Eisen versetzt. Im Auto-Bereich läuft der Minelab Sovereign GT komplett ruhig. Will man jedoch die ganze Leistung aus dem Detektor rausholen muss man in den Manuellen - Bereich. Im Manuellen – Bereich läuft der Sovereign GT zwar unruhiger mit etwas Übung ist dies jedoch kein Problem.
Seine richtige Stärke hat der Sovereign GT auf nassen stark komprimierten Boden gezeigt.
In diesem Bereich zeigte der Sovereign GT noch Objekte an wo andere Detektoren nichts mehr fanden.
Anbei nun noch, die Fundobjekt des letzten Feldversuches.
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/minelab_sovereign_gt_fnd_2005-07-23-31.jpg
6.0 Schlussbewertung:
Zusammenfassend möchte ich über den Minelab Sovereign GT noch folgendes sagen.
Die Laufruhe des Sovereign GT ist im Auto-Bereich sehr gut. Möchte man jedoch die volle Leistung des GT ausschöpfen, muss man im Manuellen-Bereich suchen.
Hierbei ist jedoch die Laufruhe etwas beeinträchtigt.
In komprimierten Böden lässt die Tiefenleistung nichts zu wünschen übrig.
Entgegen anderer Detektoren sind beim Minelab Sovereign GT gute Signale etwas in die Länge gezogen und sehr deutlich.
Die Tonunterscheidung arbeitet sehr gut und nach einiger Übung verraten die Signale einiges über die Objekte im Boden.
Gewöhnungsbedürftig ist das etwas höhere Gewicht.
Ich hoffe ich konnte euch ein paar nützliche Infos über den Minelab Sovereign GT geben.
Grüße und Grüne Funde
orio – Ferrum Noricum
Der Minelab Sovereign GT kommt aus Australien und wurde von der Firma Minelab entwickelt.
Gekauft habe ich den Sovereign GT von, Thomas Skroch DSD Deep Scan Detectors. (http://www.deepscan.de/)
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/sovereign_gt.jpg
2.0 Verarbeitung:
Die Verarbeitung des Detektors ist im Großen und Ganzen gut.
Vom Gewicht fällt der Sovereign GT unter die schwereren Detektoren.
Das Teleskopgestänge ist zweiteilig und kann man leider fast nicht zusammenschieben.
Das Gestänge selber wackelt nicht und ist sehr stabil.
Die Verarbeitung der Spule des Spulenkabels und des Elektronikgehäuses ist sehr gut.
3.0 Einstellung:
3.1 Disc-Kippschalter: Iron Mask On
3.2 Ground Balance Kippschalter: P / Point
3.3 Threshold Silent Search Kippschalter: Threshold
3.4 Noise Cancel: Band 1 & Band 2
Sollten Störgeräusche durch einen anderen Detektor auftreten, kann man zwischen Band 1 und Band 2 wechseln.
3.5 Volume: Im Urzeigersinn auf Anschlag wenn es jemanden zu laut ist kann man kann man gegen den Uhrzeigersinn etwas leiser drehen.
3.6 Sensitivity: Im Uhrzeigersinn aus dem Auto-Bereich drehen. Je weiter du den Sensitivity im Uhrzeigersinn drehst desto weniger wird die Sensitivity bzw. verlierst du an Suchtiefe.
Im Auto-Bereich läuft der Sovereign GT wesentlich ruhiger, man verliert jedoch deutlich an suchtiefe.
3.7 Threshold: Den Threshold so weit im Uhrzeigersinn drehen, bis ihr einen gleich bleibenden Hintergrundton hört.
3.8 Disc: Ich hatte den Disc immer auf 0, da der Sovereign GT einen sehr starken Vorfilter hat. Je weiter der Disc-Regler im Uhrzeigersinn gedreht wird desto mehr wird ausgefiltert.
3.9 Notch: Auch den Notch hatte ich immer auf 0. Will man mit dem Notch suchen muss er höher als der Disc eingestellt werden um wirksam zu werden.
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/elektronik_sovereign_gt.jpg
4.0 Luft,- und Bodentest sowie prozentuelle Abweichung:
Bei dem Luft,- und Bodentest wurden folgende Objekte getestet:
1. Goldscheibe Ø 8mm / 0,9g
2. Follis Ø 15mm
3. Denar Ø 18mm
4. 50 cent Ø 24mm
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/testobjekte.jpg
Die Lufttests führte ich wie folgt durch:
Ich legte hierzu den Detektor auf einen Glastisch und richtete die Spule im rechten Winkel zum Tisch aus.
Direkt vor der Spule legte ich ein Blatt Papier auf welchem ich eine Skalierung in cm festgelegt habe.
Auf einem, 300mm langem Plastiklineal klebte ich die o.a. Testobjekte an.
Nun bewegte ich das Lineal der Skalierung entlang bis zu dem letzten grabwürdigen Signal.
Die Bodentests führte ich wie folgt durch:
Hierzu grub ich im rechten Winkel zur Oberfläche ein Loch. Die Objekte wurden dann mit einem Plexiglas parallel zur Erdoberfläche eingeschoben.
Hierbei ging ich immer einen 2cm tiefer bis zu dem letzten grabwürdigen Signal.
Nach dem drücken des unten angeführten Link, kommt ihr direkt zu den Messergebnissen und Diagram der Luft,- und Bodentests.
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/test_minelab_sovereign_gt_1.jpg
Link Luft,- Bodentest (http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/test_minelab_sovereign_gt.jpg)
5.0 Feldversuch:
Die ersten Versuche mit dem Sovereign GT, startete ich auf einem Aushub. Der Aushub war von einer Siedlungsstelle und war stark mit Eisen versetzt. Im Auto-Bereich läuft der Minelab Sovereign GT komplett ruhig. Will man jedoch die ganze Leistung aus dem Detektor rausholen muss man in den Manuellen - Bereich. Im Manuellen – Bereich läuft der Sovereign GT zwar unruhiger mit etwas Übung ist dies jedoch kein Problem.
Seine richtige Stärke hat der Sovereign GT auf nassen stark komprimierten Boden gezeigt.
In diesem Bereich zeigte der Sovereign GT noch Objekte an wo andere Detektoren nichts mehr fanden.
Anbei nun noch, die Fundobjekt des letzten Feldversuches.
http://www.sondengaenger.at/bilder/detektorentests/minelab_sovereign_gt_fnd_2005-07-23-31.jpg
6.0 Schlussbewertung:
Zusammenfassend möchte ich über den Minelab Sovereign GT noch folgendes sagen.
Die Laufruhe des Sovereign GT ist im Auto-Bereich sehr gut. Möchte man jedoch die volle Leistung des GT ausschöpfen, muss man im Manuellen-Bereich suchen.
Hierbei ist jedoch die Laufruhe etwas beeinträchtigt.
In komprimierten Böden lässt die Tiefenleistung nichts zu wünschen übrig.
Entgegen anderer Detektoren sind beim Minelab Sovereign GT gute Signale etwas in die Länge gezogen und sehr deutlich.
Die Tonunterscheidung arbeitet sehr gut und nach einiger Übung verraten die Signale einiges über die Objekte im Boden.
Gewöhnungsbedürftig ist das etwas höhere Gewicht.
Ich hoffe ich konnte euch ein paar nützliche Infos über den Minelab Sovereign GT geben.
Grüße und Grüne Funde
orio – Ferrum Noricum